Eine Woche, drei Internationalismus-Veranstaltungen

Eine Woche, drei Internationalismus-Veranstaltungen

Highlights der Solidarität mit den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens!

Der imperialistische Krieg im Nahen und Mittleren Osten tobt weiter und droht immer mehr zu eskalieren. Im Windschatten dieses Krieges wird der Genozid an der palästinensischen Bevölkerung durch die israelische Armee weiter fortgesetzt. Was tun? Gleich drei Veranstaltungen liefern in der nächsten Woche Antworten auf diese Frage und Stärke durch internationale Solidarität!

Von jz
Highlights der Solidarität mit den Völkern des Nahen und Mittleren Ostens!

Die Auswirkungen dieses Krieges berühren die Völker der ganzen Welt und befeuern die Sorge um den Weltfrieden. Dabei verschärfen die westlichen Imperialisten, die USA gemeinsam mit Iasrael, immer weiter. 11 Milliarden haben alleine die ersten sechs Tage des Kriegs die US-Amerikaner gekostet, wie mittlerweile bekannt wurde. Weitere 200 Milliarden will Trump vom Kongress, den er übergangen hat, als er den Krieg eigenmächtig begonnen hat. Die Kosten wälzen sie auf die Massen ab - aber die sind nicht einfach nur Opfer, sondern können auch entscheiden und aktiv werden - drei internationalistische Aktivitäten in einer Woche rufen dazu auf, ordnen die Situation ein, machen Mut.

Mittwoch in Gelsenkirchen - Internationalismus-Live-Veranstaltung der MLPD

Am Mittwoch, den 25. März, lädt die MLPD zu einer brandaktuellen Internationalismus-Live-Veranstaltung ein: "Angriff auf den Iran - Flächenbrand im Nahen Osten - Kampf um Weltfrieden herausgefordert". Hier werden aus erster Hand Standpunkte, Berichte und Informationen von Vertretern der MLPD, iranischen Revolutionären und anderen Gästen zur Diskussion gestellt. Wer nach klärenden Standpunkten im Interesse der Arbeiter, der Masse der Jugend und der Frauen auf der Welt und einer Diskussion über gesellschaftliche Perspektiven sucht, der ist hier genau richtig. 

 

Was sind die tieferen Ursachen dieses Krieges? Vor welchen Herausforderungen steht das iranische Volk in seinem Kampf um Befreiung sowohl gegen Israel/USA als auch gegen das faschistische Mullahregime? Welche Konsequenzen muss die weltweite Friedensbewegung ziehen? Mit Sicherheit eine sehr spannende und interessante Veranstaltung, umrahmt von einem kleinen Kulturprogramm. Beginn ist um 18.30 Uhr, Einlass um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Für Verpflegung ist gesorgt.

 

Die Veranstaltung findet statt im Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a, 45899 Gelsenkirchen

 

>>> Hier gibt es den Einladungs-Flyer als PDF-Datei <<<

 

Am kommenden Wochenende finden zwei weitere Veranstaltungen statt, bei denen die Solidarität mit dem palästinensischen Volk im Mittelpunkt steht. Zu beiden Veranstaltungen lädt ein: „Palästina muss leben!“, eine bundesweite Organisation, verbunden mit der Solidaritäts- und Hilfsorganisation „Solidarität International“, die hauptsächlich zum Ziel hat, das säkulare Gesundheitsnetzwerk Al-Awda in Gaza beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur im Gesundheitswesen zu unterstützen. Das Gesundheitswesen befindet sich am Rande des totalen Zusammenbruchs, 1.700 Mitarbeiter des Gesundheitssystems wurden laut Amnesty International durch das israelische Militär getötet.

 

Mit verschiedensten Aktivitäten haben die einzelnen Ortsgruppen schon über 300.000 Euro an Spenden gesammelt.

Samstag in Köln - Spendengala für den Wiederaufbau der Gesundheitsversorgung in Gaza

Die Kölner Gruppe „Palästina muss leben!“ lädt gemeinsam mit der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e. V. / Köln zu einer Spendengala zur Unterstützung von Al-Awda ein. Im Mittelpunkt steht ein kulinarisches Essen mit (nicht nur) palästinensischen Spezialitäten, begleitet von aktuellen Informationen zu Palästina.

 

Dazu gibt es Livemusik mit den Bands GehörWäsche, March for Liberation und anderen. Ein Programm von und mit Kindern wird organisiert. Es findet statt am Samstag, den 28. März, um 16 Uhr im Stadtteiltreff Stegerwald, Ulitzkastr. 5, 51063 Köln. Das Treffen für den Kinderspendenlauf ist um 14.30 Uhr, Start ist um 15 Uhr.

Sonntag in Gelsenkirchen - Filmvorführung „Little Palestine – diary of a siege – Tagebuch einer Belagerung"

Die diesjährigen Filmfestspiele in Berlin setzten lautstarke Zeichen für die Solidarität mit dem palästinensischen Volk. In bleibender Erinnerung ist der sehr einsame Abgang von Umweltminister Carsten Schneider (SPD) aus dem Veranstaltungssaal, nachdem der syrisch-palästinensische Regisseur Abdullah Al Khatib, anlässlich seiner Ehrung mit dem GWFF-Preis für das beste Spielfilmdebüt, Israel und die deutsche Regierung für den Genozid an den Palästinensern unter lautem Beifall des Publikums angeklagt hat. Die Gelsenkirchener Ortsgruppe von „Palästina muss leben!" präsentiert Al Khatibs Film „Little Palestine: Diary of a Siege“.

 

Es ist ein bewegender dokumentarischer Film über den Überlebenskampf im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus, in dem der Regisseur selber aufgewachsen ist. Abdullah Al Khatib sagt selber dazu:

 

„Belagerung tötet nicht direkt; vielmehr lässt sie einen das Lebensgefühl verlieren. Es verzerrt Erinnerungen und lässt einen am Rande des Wahnsinns zurück, ohne Erinnerungen zum Schutz.... Mein Ziel ist es, eine tiefere und menschlichere Darstellung zu präsentieren, die sich von den üblichen Kriegsfilmen über meine Region unterscheidet, die ihre Bewohner oft als würdelos und willensberaubt darstellen.“

 

Der Erlös der Filmveranstaltung wird dem Al-Awda-Krankenhaus in Gaza zugute kommen. Es gibt leckeres palästinensisches Gebäck und verschiedene Kaffeespezialitäten. Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, den 29. März. Beginn ist um 15 Uhr, der Einlass um 14 Uhr. Sie findet statt im Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a, 45899 Gelsenkirchen. Für Erwachsene kostet der Eintritt 15 Euro, Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 10 Euro und Kinder bis 12 Jahre können den Film kostenlos sehen!

 

>>> Hier gibt es den Einladungs-Flyer als Bild-Datei <<<

 

Also: Hoch die Internationale Solidarität!