Hundert antifaschistische Demonstrationen

Hundert antifaschistische Demonstrationen

Frankreich: Lautstarke Proteste gegen Rassismus, Faschismus und Krieg

In Frankreich fanden am letzten Wochenede über 100 sehr kämpferische, lautstarke Demonstrationen gegen Rassismus, Faschismus und Krieg statt. Es beteiligten sich an die hundertausend Menschen überwiegend Jugend.

Korrespondenz
Frankreich: Lautstarke Proteste gegen Rassismus, Faschismus und Krieg
"Nein zu Faschisten und zur Gewalt gegen den Staat!"

Zur Mobilisierung hatten auch die Ereignisse um den Tod eines Faschisten im Februar in Lyon beigetragen, der instrumentalisiert wurde für eine antikommunistische Hetzkampagne gegen die "radikale Linke". Rote Fahne News hatte berichtet:

 

Die Proteste fanden im Vorfeld des internationalen Tags gegen Rassismus und Faschismus am 21. März statt. Die ganze Woche über sind Aktivitäten aller Art geplant. In Frankreich war es eine der ersten größeren Aktionen, die sich auch offen gegen den Krieg im Mittleren Osten wandten. Proteste werden bisher regelrecht desorganisiert. Der Angriffskrieg des Iran durch Trump und Netanyahu wird ja durch Frankreich nicht nur hingenommen, sondern auch mit Flugzeugträgern und Jagdbombern "defensiv", aber trotzdem aktiv unterstützt!

 

Bei einem Angriff des Iran kam ein französischer Soldat auf einer französischen Militärbasis im Irak zu Tode und mehrere wurden verletzt. Die Macron-Regierung profitiert vom Krieg, um sich erneut als europäischer Kriegsherr einzubringen (was unter den EU-Regierungen nicht gut ankommt) und will die Atombomben-Produktion weiter steigern. Das stößt in der Bevölkerung auf grossen Widerspruch. Wir erfuhren das beim Infostand der UPML (Union Prolétarienne Marxiste-Léniniste) in Paris, wo 95 Prozent der Befragten eindeutig und sofort gegen den Krieg Stellung nahmen: "Denen geht es um Erdöl und die Völker zahlen den Preis". Zahlreiche unterschrieben eine Petition gegen Kriegswirtschaft, Militarisierung und Aufrüstung.

 

Die Demonstrationen am Samstag waren auch von vielen Palästina-Fahnen begleitet. Eine Auseinandersetzung gab es mit dem iranischen Block. Die Demonstration ließ nicht zu, dass Schah- und Mullah-Bilder mitgeführt wurden.

 

Keinen Fußbreit den Faschisten, auch nicht denen im religiösen oder feudalen Gewand!