Solidarität mit Kuba

Solidarität mit Kuba

Bloque Latinoamericano nimmt als Delegation aus Deutschland am „Convoy to Cuba“ teil

„Bloque Latinoamericano“ – so lautet der Name der Organisation, die sich als Delegation aus Deutschland dem internationalen Projekt „Convoy to Cuba“ anschließt, um gegen eines der größten Hindernisse für die Entwicklung der Insel zu kämpfen: die völkerrechtswidrige Blockade. Sie schreiben:

Pressemitteilung von Bloque Latinoamericano vom 18. März 2026
Bloque Latinoamericano nimmt als Delegation aus Deutschland am „Convoy to Cuba“ teil
Straßenszene in Kubas Hauptstadt Havanna (foto: Keith Ruffles (CC BY 3.0))

Die aktuelle Situation in Kuba stellt für die Bevölkerung einen wahren Teufelskreis dar: Durch die von Trump und Rubio verschärften Sanktionen ist das Land fast vollständig von der Energieversorgung abgeschnitten. Ohne eine stabile Stromversorgung kann man keine Krankenhäuser betreiben und erhält auch keine Sicherheit in der Lebensmittelversorgung. Beides sind Voraussetzungen, um ein würdevolles Leben in Kuba zu führen. Ohne Energie ist es jedoch so gut wie unmöglich, die Wirtschaft aufrechtzuerhalten.

 

„Wir sehen in der Blockade gegen Kuba kein isoliertes Ereignis, sondern einen Teil der globalen Aggressionen, wie wir sie in den letzten Monaten gegen Venezuela, Grönland und den Iran erlebt haben. All diese Fälle sind durch die wirtschaftlichen Interessen großer Finanz- und Wirtschaftsgruppen am Erdöl miteinander verknüpft, die bereit sind, ganze Regionen zu destabilisieren, um sich Ressourcen zu sichern“, erklärt Grasa Guevara, die Sprecherin des Bloque Latinoamericano.

 

Am 21. März werden Teilnehmer aus der ganzen Welt ihre humanitäre Hilfe – darunter Lebensmittel, Medikamente und Ausrüstung zur Energieversorgung – an den dafür vorgesehenen Sammelstellen auf der Insel übergeben. An diesem Tag werden zahlreiche Institutionen und politische Organisationen aus aller Welt auf Kuba zusammenkommen, um gemeinsam die Blockade zu durchbrechen und die Menschen vor Ort direkt zu unterstützen.

 

„Unsere Initiative folgt dem Vorbild der "Global Sumud Flotilla", die als mutiges Zeichen der Unterstützung für Gaza organisiert wurde. Mit dem Convoy to Cuba wollen wir diese Form des aktiven, physischen Widerstands gegen Blockaden reproduzieren, materielle Hilfe direkt dorthin bringen, wo sie am dringendsten benötigt wird, und so die internationale Solidarität weltweit stimulieren“, so ein Aktivist der Organisation weiter.

 

„Diese Flotilla ist unsere Antwort aus der Gegenwart auf die unschätzbare historische Hilfe, die Kuba mit seinen Ärztinnen, Ingenieurinnen und Soldat*innen zur Befreiung von Ländern wie Algerien und Angola geleistet hat. Wir sind der festen Überzeugung, dass internationale Solidarität der einzige Ausweg ist – sowohl für die humanitäre Krise in Kuba als auch angesichts der militärischen Aggressionen im Iran und weltweit“, erklärt ein Mitglied des Bloque Latinoamericano.

 

Parallel zur Ankunft des Konvois in Kuba werden in den wichtigsten Großstädten weltweit Demonstrationen und Kundgebungen organisiert, um den globalen Druck gegen die Sanktionen zu erhöhen. Individuelle Berliner*innen sind auch eingeladen, sich an der Arbeit der Organisation anzuschließen. Die Kundgebung in Berlin findet am 21. März um 13 Uhr vor der US-Botschaft am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor statt.