Truckenthal
Was für eine erfrischende lebendige Veranstaltung ...
Couragierte Frauen und MLPD – eine tolle Kombination, die 39 Teilnehmerinen und Teilnehmer zur Veranstaltung zum Internationalen Frauentag nach Truckenthal lockte. Unter den Gästen waren viele, die zum ersten Mal da waren.
Was für eine erfrischende, lebendige Veranstaltung – gegen das oft inhaltslose Gesäusel bei den offiziellen städtischen Frauentagsfeiern. „Ich werde den Omas erzählen, was sie versäumt haben,“ so das Resümee zweier Sonnebergerinnen.
Die Herrschenden wollen Krieg - wir wollen eine Zukunft, war der Leitgedanke der Rede einer jüngeren Industriearbeiterin. Kurze Texte auf kleinen Plakaten – abwechselnd vorgetragen vom Publikum, brachten die Ängste, den Mut und die Träume zum Ausdruck. „Palästina muss leben – dann werden die Kinder wieder Bäume und Blumen malen.“
Mutige Frauen, die sich gegen Zwangsrekrutierung in der Ukraine stellen, waren unter den Gästen, wie auch der junge Mann, der Sorgen geplagt tagtäglich um seine Mutter im Iran und seine Frau in Afghanistan bang.
Einen kleinen Mutmacher lieferten hier die Zeilen von Shaiesteh Hakami – Iran:
„Irgendwann wird die Sonne wieder scheinen
und sie wird die Dunkelheit vertreiben.
An dem Tag werden die Käfige brechen
und die gefangenen Vögel
werden in den blauen Himmel steigen.
Dann wird der Wind
den Duft der Rosen überall hinbringen.
Eine Reise zu den Frauen der Welt berichtete begeistert über den Frauenpolitischen Ratschlag: „Wir können eine Welt gewinnen! Aber: Wir müssen sie uns erobern! Und vor allem: Wir müssen uns organisieren!“
Nicht zu vergessen, der Beitrag unserer ukrainischen Freunde, allen voran unser 88-jähriger Oleg, zur Geschichte und Bedeutung des Internationalen Frauentags.
Nach musikalischen Einlagen wie dem Lied „Wir rufen die Frauen aller Länder“- erlebten wir noch die Premiere des Vortrags eines neuen Lieds zum 8. März – selbst getextet und mit Hilfe von KI vertont.