Bangladesch
Protestbewegung gegen die Angriffe der USA und des zionistischen Israels gegen den Iran
Am Sonntag, den 1. März, fand um 11.30 Uhr auf Initiative der Kommunistischen Partei Bangladeschs (CPB) ein Protestmarsch statt, um gegen die gemeinsame Aggression des US-Imperialismus und des zionistischen Israels im Iran sowie gegen den Krieg und den Völkermord im Nahen Osten zu protestieren.
CPB-Präsident Kazi Sajjad Zahir Chandan erklärte bei der Kundgebung, dass die räuberischen Machenschaften der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten die ganze Welt in Gefahr eines neuen großen Krieges gebracht hätten. Durch Militärangriffe auf den Iran, die Ermordung politischer Führer, das wahllose Töten von Kindern durch Bombenangriffe auf Schulen und sogar die Bombardierung von Stellungen linker und anderer Oppositionskräfte, die gegen die iranische Regierung protestieren, hätten die Vereinigten Staaten und Israel das Feuer des Krieges im gesamten Nahen Osten verbreitet.
Er erklärte, diese neue Militäroperation im Iran sei ein Angriff auf die Menschlichkeit sowie auf die Unabhängigkeit und Souveränität des Irans. Es gebe keinen Raum für Ausflüchte oder Zweideutigkeiten beim Protest gegen diese Barbarei. Er rief die friedliebenden Menschen der Welt sowie die freiheitsliebenden Menschen in Bangladesch auf, eine Solidaritätsbewegung gegen diese Aggression zu bilden.
Auf der Kundgebung sagte Abdullah Kafi Ratan, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Bangladeschs (CPB), die Welt sei in ein neues Zeitalter des Faschismus, des Krieges und der Umweltzerstörung eingetreten. In einer zentralisierten Welt habe die imperialistische Hegemonie der USA die gesamte Welt so sehr erfasst, dass die Konzepte der Unabhängigkeit und Souveränität verschiedener Nationen und Staaten bedeutungslos geworden seien.
Er sagte, die Übergangsregierung nach dem Massenaufstand in Bangladesch habe durch verschiedene Maßnahmen ihre bedingungslose Loyalität gegenüber den USA bewiesen. Die Bevölkerung des Landes sei bereits entsetzt über die Hingabe, die die neu regierende BNP-Regierung in kurzer Zeit gezeigt habe, um den US-Imperialismus zu beschwichtigen und seinen Befehlen zu folgen.
Er rief dazu auf, den antiimperialistischen Kampf in jedem Land zu intensivieren und die internationalistische Solidaritätsbewegung zu stärken.
Am Montag, den 2. März, um 16 Uhr, fand auf Initiative der Demokratischen Vereinigten Front vor dem Nationalen Presseclub eine Kundgebung mit anschließendem Demonstrationsmarsch statt, um gegen die US-Aggression und den Krieg zu protestieren.
Seit dem Beginn der Angriffe gibt es landesweite Proteste von linken und revolutionären Parteien. Schon am 1. März wurden erste Proteste und Kundgebungen von Kräften, die auch in der Left Democratic Alliance in Bangladesch zusammenarbeiten, organisiert.
Die Socialist Party of Bangladesh führte eine Demonstration gegen die Angriffe der USA und des zionistischen Israels gegen den Iran durch. Sie riefen alle politischen Parteien auf, ihre Stimme gegen diese Attacken zu erheben. Beteiligt waren auch die Vorsitzende der Frauenorganisation der SPB, Shampa Basu,
Jatiya Samajtantrik Dal-Jasod und Jatiya Mukti Council verurteilten in Presse-Erklärungen die Angriffe der USA und Israels und forderten ein sofortiges Ende der Angriffe.
Die Revolutionary Communist League und die Bangladescher Samajtantrk Dal faction verurteilten die Angriffe in separaten Presseerklärungen.