Totalblockade gegen Kuba
Faschistische Methode des Ausblutens einer Bevölkerung
Im Zuge des faschistischen Angriffs und Überfalls auf Venezuela Anfang Januar und der de facto geschaffenen Übernahme der unmittelbaren Verfügungsgewalt über die Ölressourcen und Öllieferungen, verhängte der faschistische US-Präsident Trump auch eine Totalblockade Kubas. Mit der drastischen Folge, dass die kubanische Bevölkerung seit Wochen regelrecht ausgeblutet wird.
Trump sind insbesondere die Handelsbeziehungen Kubas mit China, Russland, dem Iran, Nordkorea oder auch Venezuela ein Dorn im Auge, die er selber als »Schurkenstaaten« bezeichnet. Auch will er Kuba zwingen, Personen auszuliefern, die von den USA gesucht werden. Seine dafür angewandten faschistischen Methoden sind regelrecht existenzbedrohend und todbringend für die kubanische Bevölkerung.
Die venezolanische Regierung wurde unter Androhung eines weiteren größeren Bombardements gezwungen, sämtliche Öl- und Hilfslieferungen nach Kuba einzustellen. Gegen andere Länder, die Kuba beliefern wollen, werden als "Blockadebrecher" drastische „Straf“zölle oder weitere Maßnahmen, bis zu militärischen Angriffen angedroht. Zu diesem Zweck erliess Präsident Donald Trump am 29. Januar 2026 ein Kuba-Dekret. Er berief sich aberwitzig auf einen angeblichen «nationalen Notstand» weil Kuba angeblich die USA bedrohe.
Ohne das importierte Öl bricht die Treibstoff- und Energieversorgung auf Kuba weitgehend zusammen. Nicht nur, dass damit der Tourismus, als wichtigste Einnahmequelle weg bricht, weil die Flugzeuge nicht mehr betankt werden können. Es herrscht vor allem auch akuter Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten mit Unterernährung und Krankheiten als Folgen. Die wenigen Waren, die es noch auf informellen Märkten gab, sind für viele absolut unerschwinglich. Der kubanische Peso ist nahezu wertlos geworden. „Das Gesundheitssystem ist völlig zusammengebrochen. Es fühlt sich an wie ein Land im Krieg“, so ein Arzt, der anonym bleiben will, gegenüber dem British Medical Journal.
Eine Korrespondentin berichtet direkt aus Kuba:
„Die Preise für Diesel und Benzin sind auf dem informellen Markt auf bis zu 4.500 kubanische Pesos pro Liter gestiegen, was nach dem inoffiziellen Wechselkurs etwa 7,96 Euro pro Liter entspricht. Dadurch ist der private und öffentliche Verkehr massiv eingeschränkt. Viele staatliche Busse, die eine zentrale Rolle im Personentransport spielen, sind derzeit darüberhinaus außer Betrieb, wodurch sich die Mobilität der Bevölkerung innerhalb der Städte und zwischen den Provinzen erheblich verschlechtert hat. …
Auch das Bildungswesen ist von der angespannten Versorgungslage betroffen. … Studierende, die zuvor in Wohnheimen untergebracht waren, wurden größtenteils in ihre Herkunftsprovinzen zurückgeschickt, da grundlegende Lebensbedingungen vielerorts nicht mehr ausreichend gewährleistet werden können. Zahlreiche Universitäten und andere Bildungseinrichtungen arbeiten derzeit nur eingeschränkt. ...
Viele Menschen haben sich inzwischen an die schwierige Versorgungslage 'angepasst' und kochen teilweise wieder mit traditionellen Methoden wie Brennholz oder Kohle. Besonders in der östlichen Region ist die Stromversorgung in einigen Gebieten stark eingeschränkt, sodass zeitweise nur etwa zwei Stunden Elektrizität pro Tag zur Verfügung stehen.“
Der Protest und aktive Widerstand gegen ein solches faschistisches und mörderisches Vorgehen der US-Regierung gegen Kuba ist Bestandteil des Kampfs gegen Faschismus und Weltkriegsgefahr.