Weltkriegsgefahr akut verschärft

Weltkriegsgefahr akut verschärft

Jetzt erst recht: Große Schulstreiks am 5. März gegen Wehrpflicht, Militarisierung und Weltkrieg!

Anlässlich des Gesetzes zur Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die Bundesregierung waren am 5. Dezember in 100 Städten ca. 55.000 bei Schulstreiks. Für den 5. März waren Ende letzter Woche Aktionen in 127 Städten angemeldet.

Von der Jugendabteilung der MLPD
Jetzt erst recht: Große Schulstreiks am 5. März gegen Wehrpflicht, Militarisierung und Weltkrieg!
(rf-foto)

Mit dem Angriff von USA und Israel auf den Iran, der sich umgehend zu einem Flächenbrand im im Nahen Osten auswuchs, wächst ihre Bedeutung noch mehr! Dieser Kieg im Nahen Osten bringt die Menschheit haarscharf an die Schwelle des Dritten Weltkriegs. Und das sicher nicht für eine „glorreiche und wohlhabende Zukunft für das iranische Volk“, wie Donald Trump demagogisch behauptet. Hier geht es um eine gnadenlose Vernichtungsschlacht zwischen Imperialisten und wer für die Weltherrschaft über die meisten Rohstoffe verfügt.

 

Das „Volk“ hat davon gar nichts – weder im Iran, noch in den USA, noch in Israel. Im Gegenteil, gerade die Arbeiter, ihre Familien und die Jugend auf der Welt muss dafür im wahrsten Sinne des Wortes bluten. In diesem Konkurrenzkampf mitmischen und aggressiv Kurs auf „Großmacht“ zu nehmen, dem dient die Militarisierung durch die deutsche Bundesregierung. Deswegen ist diese Wehrpflicht auch abzulehnen. Denn sie ist Teil der Weltkriegsvorbereitung durch das imperialistische Deutschland.

 

Organisatoren und Teilnehmer der Schulstreiks nehmen berechtigt die Bundesregierung und die Monopole als Kriegstreiber ins Visier. „Rheinmetall will, dass die Aktien weiter steigen. Wir wollen Geld für Bildung und Soziales! Merz will, dass die Bundeswehr die größte Armee Europas wird. Wir wollen Frieden!“ Die Weltkriegsvorbereitung steht und fällt besonders damit, die Masse der Menschen, vor allem die Jugend, für ihren Krieg zu gewinnen mit der Methode der psychologischen Kriegsvorbereitung und der gesteigerten Militarisierung der ganzen Gesellschaft.

 

Eine Methode ist der gesteigerte Einsatz von Jugendoffizieren an Schulen. In Bayern wurden die Schulen letztes Jahr sogar per Gesetz zwangsverpflichtet, mit Jugendoffizieren zusammen zu arbeiten. Deswegen ist es genau richtig, wenn sich mehr Jugendliche stark machen im antimilitaristischen Kampf. Dazu sind auch die Erfahrungen und Teilnahme von älteren Kollegen und erfahrenen Friedenskämpfer gefragt. Heute muss der Kampf gegen die Wehrpflicht mit dem aktiven Widerstand für den Weltfrieden verbunden werden und gegen alle imperialistischen Kriegstreiber eintreten.

 

MLPD und REBELL werden sich aktiv an den Protesten beteiligen und beitragen, diese zu stärken, dafür zu mobilisieren und, wo es noch keine gibt, auch noch weitere anzumelden. Zu den Protesten gehört auch Klarheit über die Ursachen und Perspektiven, um zielklar kämpfen zu können. Im Imperialismus ist die ungleichmäßige Entwicklung der einzelnen kapitalistischen Länder typisch. Das ist die eigentliche Ursache für die imperialistischen Kriege und führt heute zu einer regelrechten Vernichtungsschlacht um die größten Anteile am Weltmarkt, Vorherrschaft für die Bestimmung von Weltmarktpreisen usw.

 

MLPD und REBELL diskutieren darüber und die daraus folgende Perspektive des echten Sozialismus aktiv. Die konkreten Schlussfolgerungen daraus können vielfältig sein: Treffen zu vertiefenden Broschüren zum Thema wie „Der Ukraine-Krieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“, oder „Warum wir eine sozialistische Jugendbewegung brauchen“. REBELL und MLPD Erfurt führen direkt am 5.3. abends eine Gesprächsrunde durch mit dem Titel „Wie kämpfen wir um den Weltfrieden und gegen den Flächenbrand im Nahen Osten?“.

 

Und wer weiter aktiv werden will, ist auch bei den Gaza-Soli-AGs vom REBELL genau richtig. Hier wird mit den Brigaden für das Al-Awda-Krankenhaus in Gaza proletarischer Internationalismus als klarer Gegenpol gegen imperialistische Kriegstreiberei organisiert, Bildungsarbeit organisiert und gemeinsam Proteste gegen die Weltkriegsvorbereitung organisiert und vorbereitet. Vom 22. bis 24. Mai findet in Gelsenkirchen, im Revierpark Nienhausen, das 22. Internationale Pfingstjugendtreffen statt, u.a. mit einer Veranstaltung zur sozialistischen Jugendbewegung, einer Podiumsdiskussion zur Wehrpflicht und vielen weiteren Gesprächsrunden, Sportturnieren, leckerem Essen und Konzerten – auch eine gute Gelegenheit, sich dafür zu verabreden!

 

Hier der link zum Aufruf des Jugendverbands REBELL (von REBELL-Homepage 26.2.): https://rebell.info/2026/02/auf-zum-schulstreik-gegen-die-wehrpflicht-am-5-maerz/