USA
Trump muss Heimatschutzministerin Noem entlassen
Trump muss seine "Heimatschutz"-Ministerin Kristi Noem entlassen, seine frühere Wunschkandidatin - der nächste Rückschlag nach dem Zollurteil. Es ist die erste Entlassung aus dem Trump-Kabinett.
Sie hat das mörderische Vorgehen der ICE-Behörde gegen Migranten und Demonstranten einschließlich der Ermordung von Renee Good und Alex Pretti zu verantworten. Eine Welle von Protesten entbrannte. Trump musste die ICE-Schläger aus Minneapolis abziehen. Mit Wirkung zum 31. März soll der Senator des Bundesstaates Oklahoma, Markwayne Mullin, das Ressort führen.
Das faschistische Vorgehen von Noem war Trump keineswegs ein Dorn im Auge. Zum Verhängnis wurde ihr eine millionenschwere Werbekampagne zur Abschreckung von Flüchtlingen und Migranten. Noem soll Sondergesandte einer neuen "Sicherheitsinitiative" werden.
Noch bevor Noem ihr Amt angetreten hatte, war sie unter vielen Amerikanern verhasst. Durch ihre Autobiografie wurde bekannt, dass sie eiskalt ihren Hund erschossen hat, der angeblich "nicht trainierbar" war. Sie schrieb dazu, dass sie auch bereit sei, in der Politik Dinge zu tun, die „schwierig, chaotisch und dreckig“ seien.
Ihre durch und durch abstoßende faschistische Denk- und Handlungsweise hat sie in ihrer Amtszeit wahrhaft unter Beweis gestellt.