Krieg gegen den Iran
Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für Frieden auf der Straße
Bereits am 1. März gingen gut 80 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für eine Protestdemonstration gegen den Krieg der USA und Israels auf die Straße.
Die Initiative hatte die Düsseldorfer Gruppe der Internationalen Jugend ergriffen und sehr schnell schloss sich die MLPD dem Aufruf an.
Das Besondere: Eine große Breite von Teilnehmenden prägte das Bild auf dem Weg zum US-Konsulat in der Innenstadt: REBELL, Courage, MLPD, Linkspartei, DKP, KKE Griechenland und verschiedene Revolutionärinnen aus dem Iran selber, die auf schönen Schildern betonten: "Weder Mullahs noch Schah!"
Eine demokratische Streitkultur wurde verwirklicht – mit gleichberechtigten Beiträgen der teilnehmenden Organisationen, zum Teil auch Einzelpersonen. Auffallend: die aktive Rolle von Jugendlichen, die auch zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 5. März aufriefen. Die Düsseldorfer Montagsdemo am 2. März bot Gelegenheit, sich tiefgehender mit Hintergründen und Zielen des Kriegs zu befassen, der sich zum Flächenbrand ausweitet und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs noch bedrohlicher heraufbeschwört.
Direkt im Anschluss an die Montagsdemo traf sich die neue Gruppe von „Palästina soll leben“, um ihre Arbeit zu beraten.
Eingeladen wurde auch zur Teilnahme am Internationalen Frauentag. „Jin, Jiyan, Azadi – Frau, Leben, Freiheit“: Diese Losung verbreitete sich 2022 nach dem Mord an der jungen Kurdin Jina Mahsa Amini weltweit. Sie gehört jetzt erst recht beim Internationalen Frauentag auf die Straße. In Düsseldorf beginnt die Demonstration am 7. März um 15 Uhr vor dem Schauspielhaus.