Irankrieg
Der Krieg weitet sich aus
Der völkerrechtswidrige US-israelische Angriffskrieg auf den Iran eskaliert zusehends. Die Zahl der Opfer steigt schnell, die Zahl der Länder, die direkt oder indirekt in die Kampfhandlungen verwickelt werden, ebenfalls. Vom Mittelmeer bis zum indischen Ozean reicht mittlerweile das Kampfgebiet zwischen den imperialistischen Mächten. Im Irak herrscht Ausnahmezustand.
Der Faschist Trump scheint wütend über jedes Land, dass sich nicht beteiligen will. Spanien hatte der US-Armee verboten, zwei Stützpunkte bei Cádiz und Sevilla für seinen Angriffskrieg zu missbrauchen. Darüber wütete er bei dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz – und der demonstrierte seine Hinwendung zur Machtpolitik, indem er mucksmäuschenstill blieb.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE, Sozialistische Arbeiterpartei) erklärte, die spanische Position sei schlicht "Nein zum Krieg". Der Angriff auf den Iran sei völkerrechtswidrig. "Die Position Spaniens ist die gleiche wie in der Ukraine oder in Gaza." Außenminister José Manuel Albares kritisierte Merz, unter Angela Merkel oder Olaf Scholz hätte es so etwas nicht gegeben. Ob das stimmt, mag dahingestellt sein, aber dass Merz' Auftritt beschämend war, dürfte unstrittig sein.
Nebenkriegsschauplatz Libanon
Schon kurz nach dem Angriff auf den Iran, hat die zionistische Regierung Israels den Angriff auf den Libanon befohlen. Während Israel den Libanon mit brutaler Gewalt überzieht, die Zivilbevölkerung nach Norden vertreibt und die Hauptstadt Beirut bombardiert, drohte Irans Armeesprecher Abolfasl Schekartschi mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit, falls Israel die iranische Botschaft in Beirut attackieren sollte.
Sri Lanka: Ohne Warnung in internationalen Gewässern versenkt
Der Seekrieg internationalisiert den Konflikt zusehends. Am frühen Morgen Ortszeit wurde im indischen Ozean vor Sri Lanka die leichte iranische Fregatte IRIS Dena von einem US-U-Boot torpediert und sank in kurzer Zeit.
Es befanden sich circa 180 Menschen an Bord, von denen nach jetzigem Kenntnisstand nur 32 gerettet werden konnten. Mindestens 87 iranische Seeleute kamen bei dem Angriff auf die Iris Dena ums Leben. Die Fregatte befand sich auf der Rückfahrt von einer von Indien organisierten Marineübung in der Bucht von Bengalen als sie ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern torpediert wurde. Der ehemalige FOX-News Moderator und jetzige US-Kriegsminister Pete Hegseth kommentierte sardonisch: "Es dachte, es sei sicher in internationalen Gewässern."¹ Entgegen der Behauptung des Ex-Moderators war die Dena nicht das erste, aber sehr wohl erst das dritte Schiff, das seit dem zweiten Weltkrieg durch ein U-Boot versenkt wurde. Der letzte solche Vorfall war die Versenkung des argentinischen Kreuzers "General Belgrano" durch ein britisches U-Boot während des Falklandkriegs 1982.
Die iranischen Streitkräfte gaben an, einen US-Öltanker im persischen Golf mit einer Rakete angegriffen und getroffen zu haben.
Irak: USA fordern US-Bürger auf, umgehend das Land zu verlassen!
Das irakische Elektrizitätsministerium gab am Mittwoch eine vollständige Ausfall des nationalen Stromnetzes bekannt. Die Ursache für den Netzausfall sei angesichts des sich rapide verschärfenden regionalen Krieges unklar. Pro-iranische bewaffnete Gruppen, darunter die Saraya Awliya al-Dam (Blutwächter-Brigaden), haben haben Angriffe bei Erbil, auf die Al-Harir-Basis sowie auf die amerikanischen Victoria-Basis in Bagdad ausgeführt.
Dazu kommt eine Nachricht, die aufhorchen lässt: Die US-Botschaft im Irak fordert seine Bürger auf, umgehend das Land zu verlassen, oder, falls das nicht möglich ist, einen sicheren Unterschlupf zu suchen.² Parallel soll der CIA die kurdischen Kämpfer im Nordirak aufrüsten. Gerüchten zu Folge sollen sie die Grenze in den Iran überschreiten. Würde das passieren, wäre der Irak endgültig Teil des Kriegsgebiets. Solche Pläne würden jedenfalls die ungewöhnlich akute Warnung der US-Botschaft erklären.