Marl

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Auf zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag

Am 7. März beginnen in Marl die antifaschistischen Proteste gegen den AfD-Parteitag in der Gräwenkolkstraße, direkt in der Nähe des Bahnhofs Marl-Sinsen. Der Protest beginnt um 8 Uhr.

Korrespondenz
Auf zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag

Es ist erfreulich, dass sich der Protest gegen den Parteitag der AfD in Marl, Recklinghausen und aus anderen Städten aus NRW formiert. Angesichts der aktuellen Provokation von AfD-Funktionären gegenüber den „Omas gegen Rechts“ in Marl ist das ein Gebot der Stunde. Völlig zu Recht wertet ein Antifaschist das so aus: „Was hier seitens der AfD Marl und dreier AfD‑Mitglieder aus Herten versucht wurde, sind Methoden, wie sie früher die SA benutzt hat. Einen Saal stürmen, Verwirrung stiften, aktive Leute einschüchtern.“


Wie das weitergehen soll, sehen wir in den USA, wo Donald Trump dabei ist, den Umbau des Staates zum Faschismus voranzutreiben. Aber auch hier formiert sich der Widerstand. Zuletzt organisierten sich Zehntausende gegen den Einsatz der faschistischen ICE-Truppen und leisteten aktiven Widerstand, organisierten Streiks, Blockaden und Schutzaktionen für Arbeiter und Familien, die deportiert werden sollten. In Dortmund und Düsseldorf protestierten über 10.000 Menschen gegen das Auftreten des Faschisten Höcke. Weltweit stehen Millionen auf gegen Faschismus und Krieg. Wir sind mit unserem Protest Teil dieser Bewegung.

Lageplan vor Ort in Marl


Mit dem Angriff der USA und von Israel auf den Iran entsteht eine neue Qualität des imperialistischen Kriegs, der sich zum Flächenbrand entwickelt. Betreiber sind die faschistische Trump-Regierung und das faschistisch-zionistische Regime Israels.


Im aktuellen Flugblatt der MLPD heißt es: „Das fordert den Kampf um den Weltfrieden heraus.“ Trump geht es nicht um die Befreiung der unterdrückten Arbeiter und des Volkes durch das faschistische Regime des Iran. Er will den Einfluss von China, seinem Hauptkonkurrenten, zurückdrängen und Zugriff auf die Öl- und Gas-Rohstoffe. Faschismus und Weltkriegsgefahr gehen im Kapitalismus einher, wie sich dies aktuell zeigt.