Internationalistisches Bündnis
Wir schließen einen Pakt: Gemeinsam gegen Faschismus, Krieg und Völkermord
Der 9. Bundesweite Kongress des Internationalistischen Bündnisses am 22. Februar 2026 in Frankfurt hat folgenden Pakt beschlossen.
Wir schließen einen Pakt:
Gemeinsam gegen Faschismus, Krieg und Völkermord – ob im Iran, Kurdistan, Palästina sowie Deutschland oder den USA!
1) Millionen standen weltweit auf gegen den Völkermord Israels am palästinensischen Volk. Gegen das faschistische Dscholani- sowie das Erdogan-Regime entstand eine Solidaritätsfront zur Verteidigung Rojavas. Massendemonstrationen finden statt in Solidarität mit den iranischen Massen gegen das brutale Massaker des Mullah-Regimes … In Deutschland oder der Türkei finden Kämpfe der Arbeiterklasse sowie der Jugend statt. Es gärt auf der Welt! Doch wir haben auch ein Problem: Meistens wird noch getrennt voneinander demonstriert, mitunter sogar gegeneinander.
2) Die Imperialisten führen einen Konkurrenzkampf bis zur gegenseitigen Vernichtung. Der Faschismus ergreift immer mehr Länder. Für ihre Interessen gehen sie über Leichen. Die brutale Politik gegen die kurdischen, palästinensischen oder iranischen Massen ist barbarisch. Die Imperialisten steuern geradewegs auf einen 3. Weltkrieg zu. … Doch die Massen ringen um Freiheit, Demokratie und Frieden! ...
3) Der historische Moment ist deshalb so bedeutsam, weil er die Möglichkeit eröffnet, aus den bitteren Erfahrungen und gemeinsamer Geschichte von Unterdrückung, gescheiterter Reformen, Entmündigung und geopolitischer imperialistischen Instrumentalisierung zu lernen. … Die Verursacher unserer Probleme können unsere Probleme nicht lösen … niemals dürfen wir uns auf die Seite einer Großmacht und eines Imperialisten stellen. Wir brauchen keine neuen reaktionären Herrscher … sondern wir brauchen eine wahrhaft revolutionäre Bewegung! Unsere Brüder und Schwestern sind die Unterdrückten der Welt, die Arbeiterinnen und Arbeiter rund um den Globus, die Kämpferinnen und Kämpfer um Freiheit, Demokratie, um Sozialismus, um Frieden.
4) Wir schließen heute einen Pakt: … Wir setzen uns in unseren Bewegungen dafür ein, gemeinsam gegen jeglichen Imperialismus, Großmachtpolitik, Rassismus und Faschismus zu kämpfen. Unsere Waffe ist die internationale Solidarität. Unsere Waffe ist der Kampf der vereinten Arbeiterklasse. Sobald wir uns auf Großmächte verlassen, schwächt das unsere eigenständige Organisiertheit und unsere Interessen. Doch gerade unsere Selbstorganisationen, unsere revolutionäre Parteien, unsere Bündnisse auf Grundlage des gemeinsamen Kampfs, unsere länderübergreifende Koordination müssen wir stärken, um zu siegen!
Schulter an Schulter gegen den Faschismus – gemeinsam über alle Grenzen hinweg!