Aufruf der MLPD

Aufruf der MLPD

Raus zum Internationalen Frauentag – gegen Faschismus und Krieg, für die Befreiung der Frau im echten Sozialismus!

Clara Zetkin war glühende Sozialistin. 1911 forderte sie Gleichberechtigung und Frieden im Aufruf zum 1. Internationalen Frauentag. Seitdem wurden einige wichtige Frauenrechte erkämpft. 115 Jahre später wüten Frauenfeinde wie Trump mit kolonialem Weltherrschaftsanspruch, treiben die Weltkriegsgefahr voran, und unsere Regierung will in dieser Lage die Wehrpflicht und Aufrüstung forcieren.

Zentralkomitee der MLPD
Raus zum Internationalen Frauentag – gegen Faschismus und Krieg, für die Befreiung der Frau im echten Sozialismus!

Der Kapitalismus ist nicht nur unfähig ...

... die brennenden Menschheitsfragen zu lösen. Er gefährdet ihre Existenz. Rechtsentwicklung und Faschismus untergraben erkämpfte Frauenrechte und machen sie rückgängig, wie das Recht auf Schwangerschaftsabbruch.

Wie ist die Situation der Frauen weltweit:

  • Kriege treffen besonders Frauen und Kinder wie in Palästina oder der Ukraine, Sudan und Kongo. Mit dem Überfall auf Rojava greift der faschistische syrische Machthaber Al-Dscholani eine Region an, wo sich Frauen wichtige Fortschritte in ihrer gesellschaftlichen Gleichstellung erkämpft haben.
  • Steigende Gewalt: 2024 wurden weltweit 83 000 Frauen durch gezielte Gewalt getötet, davon 50 000 durch häusliche
    Gewalt (tagesschau.de, 25. 11. 25). Die Dunkelziffer ist höher!
  • Wachsende Altersarmut, Kinder als Armutsrisiko? 2025 besitzen 3000 Milliardäre auf der Welt so viel wie die Hälfte der ärmeren vier Milliarden Menschen zusammen.
  • Dramatischer Rückbau erreichter Umweltauflagen – die begonnene globale Umweltkatastrophe wird weiter angeheizt.
  • Schulen und Kitas mangelt es an Personal und Ausstattung – die Kommunen bleiben klamm, während der Bund massiv
    Geld investiert in Militarisierung und „Kriegstauglichkeit“.

Die „Agenda für Arbeitnehmer“ des Wirtschaftsrats der CDU ist ein echter Horrorkatalog! Das haben Frauen von der Merz-Regierung zu erwarten: Streichung der Mütterrente, des bisherigen Rechts auf Teilzeit, des 8-Stunden-Tags, der Rente ab 63, Zahnarztleistungen. Geschenke gehen an Unternehmer. Alles unter der Prämisse, dass Deutschland kriegstüchtig werden müsse. Nein – unsere Söhne und Töchter geben wir nicht!

Make socialism great again!

Zahlreiche Frauen jonglieren mit ihrem Organisationstalent zwischen wachsender Inflation, sündhaft teuren Mieten, wachsender Arbeitslosigkeit, mangelnder und teils teurer Kinderbetreuung. Das muss anders gehen! Was wäre möglich mit den technischen, wissenschaftlichen und international koordinierten modernen Produktivkräften – wenn wir produzieren könnten, was für Mensch und Natur sinnvoll ist? Die Suche nach einer gesellschaftlichen Alternative wächst: Ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur, ohne Kriege. Eine befreite Gesellschaft wird es nur im Sozialismus geben. Die MLPD kämpft für echten Sozialismus auf Grundlage einer proletarischen Denkweise. Sie hat Errungenschaften wie auch Fehler bis zum Verrat in ehemals sozialistischen Ländern ausgewertet und Schlussfolgerungen gezogen. Eine Leitlinie im Sozialismus ist: Alles, was ein Mann kann, kann auch eine Frau – und umgekehrt!

Nein zur Barbarei!

Weltweit wächst die Gefahr des Faschismus, aber auch der Widerstand gegen ihn und die Kriegstreiberei: So im Iran, wo Millionen von Menschen auf die Straße gehen gegen das faschistische Mullah-Regime, in Amerika wächst der Protest gegen das brutale Vorgehen der ICE, in Palästina erkämpfte die Bevölkerung gestützt durch die internationale Solidarität den – wenn auch sehr brüchigen – Waffenstillstand. Wir brauchen angesichts der Weltlage ein breitestes Spektrum an Bündnispartnern und Kräften für eine antifaschistische, antiimperialistische Einheitsfront. Die MLPD unterstützt dazu aktiv den Zusammenschluss einer breiten kämpferischen Frauenbewegung von Religion bis Revolution.

Renaissance von Faschismus und patriarchaler Unterdrückung?

Viele protestieren gegen die AfD, fordern ihr Verbot. Wieso gewinnt sie teils an Einfluss? Sie verkauft sich als Kümmerer der Armen und Frauen. Genötigt, ihre faschistische Ideologie zu verstecken unter geschickter Demagogie, behauptet die Trad­wife-Bewegung aus Amerika: Es sei das gute Recht der Frau, nicht zu arbeiten. Schwangerschaftsabbruch bezeichnen die Faschisten als Mord. Mitleid mit Kindern in Gaza? Fehlanzeige. Ihre völkische Ideologie betreibt Neiddebatten und Spaltung zwischen Migranten und angeblich „biodeutschen“ Menschen. Dabei nehmen sie die Verursacher aus den Bank- und Konzernzentralen aus der Schusslinie. Patriarchale Unterdrückung und Denkmuster werden in den faschistisch regierten Ländern wiederbelebt. Frauen in Afghanistan haben in der Öffentlichkeit nicht zu sprechen, nicht zu reisen. Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper wird untergraben, homo- und transsexuelle Menschen verfolgt und kriminalisiert! Sexismus spaltet Männer und Frauen, Arbeiter- und Frauenbewegung. Der Kampf dagegen erfordert dabei auch das Fertigwerden mit der feministischen Theorie des „Geschlechterkampfs“. Nicht „der Mann“ an sich ist das Problem. Der unversöhnliche Widerspruch besteht zwischen den Klassen: Monopolen, allen imperialistischen Unterdrückern und ihren Lakaien auf der einen Seite, die den privaten Besitz an Produktionsmitteln und die bürgerliche Familienordnung verteidigen mit der damit einhergehenden Benachteiligung und Unterdrückung der Frauen – und den Arbeiterinnen, Arbeitern und den Unterdrückten auf der anderen Seite.

Gemeinsam ...

gegen die Vernichtung der Arbeitsplätze in der Auto­mobilindustrie, mit Ver.di im Tarifkampf zusammenstehen, um Kita-Plätze für unsere Kinder und bezahlbare Wohnungen, Gesundheitsversorgung und Lebensmittel! Auf die Straße gehört am diesjährigen Internationalen Frauentag der Kampf gegen Krieg, Wehrpflicht, faschistische Gefahr und alle Fragen des alltäglichen Lebens. Internationale Solidarität mit Gaza, mit den Kämpferinnen und Kämpfern im Iran, mit den von schrecklicher Hungersnot und Unterdrückung betroffenen Menschen im Sudan, mit den besonders unterdrückten Frauen in Afghanistan. Hände weg von Venezuela und Rojava! Die MLPD arbeitet in Betrieben, Gewerkschaften und vor Ort in breiten Bündnissen und Aktionen zum Internationalen Frauentag. Sie fördert eine überparteiliche Frauenbewegung von Religion bis Revolution und bringt den Sozialismus ein – Gib Antikommunismus keine Chance!

Hoch die Internationale Solidarität – für die Befreiung der Frau im echten Sozialismus!

 

Hier gibt es den Aufruf als gestaltetes Flugblatt

 

Hier gibt es eine laufend aktualisierte Übersicht über gemeldete Aktivitäten in Deutschland