Hamburg
Internationaler Frauentag 2026: Iran: "Frau Leben Freiheit"
Zu einer interessanten Veranstaltung, die aufgrund der Ereignisse rund um den Iran von besonderer Aktualität ist, laden Frauenperspektive e.V., Art Group, „Together“, Frauenchor, Courage e. V., und die Europakoordinierung der Weltfrauenkonferenz ein:
Der Internationale Frauentag steht seit seiner Gründung 1910 im Zeichen internationaler Solidarität, des Kampfes für die Befreiung der Frau!
Anlässlich der weltweiten Solidaritätsbewegungen für Frauen in Rojava, Frauen in Gaza und im Iran, im Namen der Mütter, die vor den Leichen ihrer geliebten Kinder anstatt nur zu trauern tanzten – ein Tanz des Widerstands –, laden wir Euch / Sie zur Veranstaltung „Wie weiter im Kampf um Befreiung im Iran“ ein.
Wann und wo?
Sie findet am Samstag, 7. März, um 16 Uhr im Curio-Haus / GEW, in der Rothenbaumchaussee 15 statt.
Sprecherin ist Zaman Masudi, Exiliranerin und stellvertretende Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz. Die Moderation liegt bei Suse Bader, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz. Für die Kultur sorgen der Frauenchor und Art Group Together.
Die brutale Unterdrückung des Kampfs gegen das islamistisch-faschistische Regime im Iran erreichte mit den Massenmorden an Frauen, Kindern, und Männern im Januar 2026 einen weiteren Höhepunkt.
Am internationalen Frauentag 1979, wurde durch Khomeini Zwangsverschleierung eingeführt. „Wir haben nicht Revolution gemacht, um nun Rückwärts zu gehen!“
Das war die Parole der iranischen Frauen, die mit massiven Protesten auf die Straße gingen. Frauen waren die ersten, die nach der Machtübernahme des frauenfeindlichen islamischen Regimes eine politische Protestbewegung, u. a. gegen Zwangsverschleierung anführten. Sie hält bis heute an und ging mit dem revolutionären Frauenaufstand 2022 immer noch weiter!
Ihr Slogan „Jin Jiyan Azadi“ ging um die Welt und wurde zu einem Slogan der internationalen Frauenbewegung.