Offener Aufruf
Freiheit für Halil Gündoğan
Die monopolistische Bourgeoisie verstärkt weiterhin ihren Druck auf Revolutionäre und Kommunisten. Denn ihr ideologischer Feind sind die ML-Revolutionäre der Arbeiterklasse. Halil ist einer von ihnen.
Nachfolgend finden Sie eine kurze Zusammenfassung seines Lebens und die Titel der von ihm veröffentlichten Bücher. Außerdem schreibt Halil regelmäßig Beiträge zu aktuellen Themen in seinem Blog (mehr dazu hier).
Der imperialistische Staat Schweiz übt weiterhin Druck auf den Genossen Halil Gündoğan aus und lehnt seinen Asylantrag, sein natürlichstes Menschenrecht, ohne Begründung ab. Ihm wurde offen gesagt: „Dein Asylantrag wird nicht angenommen.“ Halil ist PEN-Mitglied, ML und kommunistischer Schriftsteller.
Für Halil wurde eine Kampagne gestartet. Wir rufen alle Progressiven, Revolutionäre, Kommunisten und alle Arbeiter dazu auf, die Kampagne zu unterstützen.
Wer ist Halil Gündoğan?
Halil Gündoğan wurde 1958 in Dersim geboren. Nach dem Militärputsch vom 12. September wurde er 1981 festgenommen und nach drei Monaten Folterverhören inhaftiert. Später wurde er aus dem Gefängnis geholt und weiteren 37 Tagen Folterverhören unterzogen. Im TKP(ML)-TİKKO-Verfahren wurde er mit der Forderung nach der Todesstrafe angeklagt.
1988 gelang ihm gemeinsam mit 28 Mitgefangenen die Flucht aus dem Militärgefängnis Metris durch einen gegrabenen Tunnel. Nach einem kurzen Aufenthalt in verschiedenen europäischen Ländern kehrte er in die Türkei und nach Nordkurdistan zurück. Nach sechs Jahren Guerillaleben wurde er 1995 in Erzincan erneut festgenommen. Vor dem Staatssicherheitsgericht (DGM) wurde er zweimal mit der Forderung nach der Todesstrafe angeklagt und schließlich zu lebenslanger schwerer Haft verurteilt.
Nach mehr als 30 Jahren Haft wurde Gündoğan im Oktober 2018 nach Verbüßung seiner Strafe freigelassen.
Halil Gündoğan, lebt seit etwa 2020 in der Schweiz. Doch in Bezug auf seinen Asylstatus wird er von den Schweizer Behörden fortlaufend unter Druck gesetzt und mit einer Ausweisung bedroht. Er besitzt derzeit keinen gesicherten Aufenthaltsstatus, kann nicht in andere Länder reisen und hat keine Möglichkeit, sich frei zu bewegen oder seinen Lebensmittelpunkt anderswo zu gestalten.
In diesem Sinne braucht er Unterstützung, um die Möglichkeit zu erhalten, in der Schweiz zu leben, eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen und hier bleiben zu können – um ein menschenwürdiges Leben führen zu können. Wir wissen, dass eine solche Unterstützung vor allem von Revolutionärinnen und Revolutionären kommen kann. Denn einem revolutionären Menschen helfen in erster Linie die Revolutionäre und das Volk.
In diesem Zusammenhang bitte ich darum, diese Worte entsprechend zu verstehen und weiterzutragen.
Für diesen Freund wurde eine Unterschriftenkampagne gestartet. Hier geht es zu dieser Petition