"Mister Müllermilch" scheitert vor Gericht

"Mister Müllermilch" scheitert vor Gericht

Es freut manchen Bauer – und macht Müllermilch sauer

Molkereimonopolist Theo Müller (Müllermilch) ist vor dem Hamburger Landgericht mit einem Eilantrag gegen die Organisation Campact gescheitert. Müller hatte Campact gerichtlich untersagen wollen, zu behaupten, er sei Unterstützer der faschistischen AfD. Das Landgericht urteilte, dass es sich um eine zulässige Meinungsäußerung handele, die Müller nicht in seinen allgemeinen Persönlichkeitsrechten verletze. Müller hatte in einem Interview auf die Frage, ob er interessierter Beobachter oder Sympathisant der AfD sei, geantwortet, er sei „irgendwas dazwischen“. "Mister Müllermilch" hatte vor Gericht versucht, den Begriff der Unterstützung auf die Mitgliedschaft in der AfD oder auf Spenden für die faschistische Partei einzuengen. Dem folgte das Gericht nicht und fasste den Begriff der Unterstützung weiter. Dementsprechend hat der Molkereimonopolist demnach keinen Anspruch auf eine einstweilige Verfügung und der entsprechende Eilantrag ist abgewiesen worden. Die Milchbauern, denen Müller mit schlechten Preisen das Geld aus der Tasche zieht, werden sich gefreut haben.