Umweltgewerkschaft

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Betriebsratswahlen 2026: Für fortschrittliche und umweltbewusste Betriebsräte!

Die Umweltgewerkschaft hat anlässlich der Betriebsratswahlen aktuell ein Flugblatt unter der Überschrift "Betriebsratswahlen 2026: Für starke und kämpferische Gewerkschaften! Für fortschrittliche und umweltbewusste Betriebsräte! Faschisten und Klimakrisenleugner sind keine 'Opposition'!" veröffentlicht. Sie schreibt dazu:

Betriebsratswahlen 2026: Für fortschrittliche und umweltbewusste Betriebsräte!
Foto: Rama/Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 France (bearbeitet von rf)

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Zehntausende Jobs sind im letzten Jahr vernichtet worden. Inklusive Ausbildungsplätze für die Jugend. Bei Automobil, Stahl, im Gesundheitswesen und anderen Branchen. Die Belegschaften setzen sich völlig berechtigt zur Wehr!


„Streik liegt in der Luft“ – gut so! Das passt den Konzernchefs natürlich überhaupt nicht. Also, was machen sie? „Teile und herrsche“, ihr altes Konzept. Auch deshalb fördert das Kapital verstärkt faschistische Kräfte. Und die lenken unsere Wut auf Sündenböcke, wahlweise „Umweltschützer“, „Migranten“, „Chinesen“… Was halt gerade passt.


Faschisten in „moderner“ Verkleidung versuchen auch in Betrieben, Strukturen aufzubauen. Zuerst unter dem Namen „Zentrum Automobil“, jetzt „ZENTRUM“. Dazu wollen sie Betriebsratswahlen nutzen. Interessant, wie der Faschist Höcke auf einem AfD-Parteitag für das „Zentrum“ geworben hatte: Die AfD „braucht solche alternativen Gewerkschaften“ als Vorfeldorganisation! (...)


Opposition? Auf den Zentrum-T-Shirts steht: „Veränderung beginnt mit Opposition“. Hört sich rebellisch an – die Frage ist aber: Opposition gegen wen? Gegen die Kapitalisten oder gegen Einheitsgewerkschaften? Gegen die „eigenen“ profitgeilen Konzernchefs oder gegen die Arbeiter anderer Länder? Wir Arbeiter brauchen keine diffuse „Opposition“ gegen alles und jedes. Wir brauchen klare Kante und Einheit gegen Lohndrückerei und Entlassungen genauso wie gegen Hochrüstung und Umweltzerstörung!


Und selbstverständlich: Kritik am Co-Management-„Kuschelkurs“ mancher Gewerkschaftsspitzen ist berechtigt, aber sie muss zur Stärkung der Gewerk- schaften führen, nicht zur Schwächung (...)

 

Hier, auf der Homepage der Umweltgewerkschaft, gibt es das komplette Flugblatt.