Antikriegsaktion in Rostock

Antikriegsaktion in Rostock

Arbeitersolidarität statt Waffenlieferungen in die Ukraine

Unter dem Motto „Stoppt den Krieg sofort! - Vier Jahre imperialistischer Krieg in der Ukraine sind genug“ riefen wir von MLPD und REBELL zu einer Widerstandsaktion gegen Krieg und Faschismus auf.

Korrespondenz aus Rostock
Arbeitersolidarität statt Waffenlieferungen in die Ukraine
Antifaschistischer und antimilitaristischer Protest von MLPD und REBELL Rostock vor einigen Jahren (rf-foto)

Unser Ziel war vor allem, den ungerechten und imperialistischen Charakter des Ukrainekrieges deutlich zu machen, und darüber mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Mit unserem großen Transparent „Keine Waffenlieferungen in die Ukraine!“ und dem offenen Mikrofon erregten wir viel Aufsehen und Zuspruch, aber auch Widerspruch. Mit einer Reihe Jugendlicher wurde heißt diskutiert: „Ja der Krieg muss beendet werden, aber ohne Waffenlieferungen wäre die Ukraine doch schon längst besiegt.“

 

Doch worum geht es in diesem Krieg? Darüber müssen wir uns klar werden. Wenn jetzt über „Frieden“ verhandelt wird, geht es nicht um die Menschen, die unter dem brutalen Krieg Not leiden. Es geht um die Aufteilung der Kriegsbeute – um Ausverkauf, Ausplünderung und Aufteilung der Ukraine zwischen den Imperialisten Russland, den USA und der EU – und da will keine Seite auch nur einen Millimeter nachgeben!

 

Dass in diesem Krieg bis heute bereits hunderttausende Soldaten verheizt, zehntausende Zivilisten getötet, verletzt und vertrieben wurden, dass die Menschen ohne Strom, Gas und Wasser frieren – das kann doch nicht im Interesse der arbeitenden Menschen in der Ukraine und Russland sein. Deswegen kann das nicht „unser“ Krieg sein! Wir sagen: Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! Und auch, wenn dieser Krieg sofort enden muss, sind wir uns bewusst, dass es für einen anhaltenden Frieden mehr braucht. Wirklicher Frieden kann nur durch eine weltweite internationale Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg erkämpft werden, wenn das imperialistische Weltsystem durch die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt revolutionär überwunden wird.

 

In diesem Sinne sammelten wir 18,50 Euro Spenden für die ukrainischen Bergarbeiter und ihren Familien und setzten ein praktisches Zeichen der internationalen Solidarität.