Angriffskrieg auf den Iran
Breite Proteste in den USA
Breite Proteste entwickeln sich in zahlreichen US-Städten. Inzwischen fanden Demonstrationen in etwa 70 Städten statt, darunter große Kundgebungen mit Tausenden am Times Square (New York) sowie in den Städten Atlanta, Boston, Chicago und Los Angeles. Auch vor dem Weißen Haus versammelten sich Hunderte von Menschen, um gegen die Angriffe zu demonstrieren.
Sie richten sich mit Forderungen wie „No Bombs on Iran“ oder „Stop Trumps Wars“ gegen die gesamte Aggressionspolitik der Trump-Regierung. Einige Redner betonen: „Wir brauchen einen Regimewechsel, aber in den USA!“ In Los Angeles sprach unter anderem die Schauspielerin Jane Fonda und machte klar, dass dieser Krieg der faschistischen Trump-Regierung nicht die Unterstützung der US-Bürger besitzt. Tatsächlich lehnen 80 Prozent der US-Bürger nach aktuellen Umfragen diesen Krieg ab. Dieser imperialistische Angriffskrieg befördert daher den weiteren Zerfall der Unterstützung für den Trump-Kurs, der ja zur Wahl behauptete, als „Friedenspräsident“ anzutreten.
Die Proteste gegen den Angriffskrieg sind von einem breiten Spektrum an Linken, Anti-Kriegs- und Bürgerrechtsgruppen getragen, darunter: Freedom Road Socialist Organisation (FSRO), Party for Socialismus and Liberation (PSL), ANSWER Coalition, Teile der Democratic Socialists of America, Teile des National Iranian American Council, American Muslims for Palestine, Black Alliance for Peace, und viele weitere. Sie verbinden sich mit den antifaschistischen Protesten und dem Aufbau einer Front gegen die faschistische Trump-Regierung.
Für den 28. März ruft die „No Kings“-Bewegung wieder zu Massenprotesten gegen Trump auf. Es wird von den Bündnissen der US-Friedensbewegung jedoch erwartet, dass sich die Antikriegsbewegung vorher schon stark ausweitet.
Hier geht es zu einem Videobericht von den Protesten in den USA