Hallesche VerkehrsAG (HAVAG)

Hallesche VerkehrsAG (HAVAG)

Solidaritätserklärung mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen

Frank Oettler, Sprecher der MLPD-Halle an der Saale und Ver.di-Mitglied der Betriebsgruppe HAVAG, hat diese Solidaritätserklärung an die Belegschaft der Halleschen VerkehrsAG geschickt. Sie wird sich am Warnstreik im ÖPNV beteiligen, der von Freitag bis Sonntag dauern wird. Wir veröffentlichen Auszüge:

Von der MLPD Halle an der Saale

Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Namen der Mitglieder der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands, übermittle ich Euch solidarische Grüße und erkläre unsere uneingeschränkte Unterstützung für Euren zweiten Warnstreik in der aktuellen Tarifrunde.


Drei Tage Streik, da habt Ihr eine Schippe draufgelegt. Herzlichen Glückwunsch. Eine der zentralen Forderungen von Ver.di ist die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Das hat mittlerweile bundesweite Bedeutung. Damit würde nicht nur eine spürbare Entlastung für die Kolleginnen und Kollegen erkämpft werden. Damit seid Ihr auch diejenigen, die Voraussetzungen für dringend benötigte neue Arbeitsplätze, allen voran für die Jugend, schaffen.


Während viele bürgerliche Politiker „schöne Worte“ machen, nehmt Ihr das praktisch in die Hand. Auch deshalb unterstützen heute Jugendliche und arbeitslose Menschen Euren Streik.


Arbeiter, Arbeitslose und Jugendliche Hand in Hand, gehen in die Offensive! Geben wir den sogenannten „Unternehmern“ keine Chance mit ihren rückwärtsgewandten Forderungen nach Streichung des Kündigungsschutzes, Kürzung des Krankengeldzuschusses und längeren Arbeitszeiten!


Der Staat und die Regierung, die sind die Dienstleister der Monopole, wie Rheinmetall und Deutsche Bank. Und weil die nach Subventionen, nach Milliarden-Geschenken für ihre Kriegswirtschaft schreien, ist für uns kein Geld da, sollen wir dafür bezahlen. Ich denke, es ist auch an der Zeit, über eine echte sozialistische Gesellschaft als wirkliche Alternative zum heutigen kapitalistischen System zu diskutieren, wo die Ausbeutung der Arbeiterklasse abgeschafft ist, und Faschismus und imperialistische Kriege der Vergangenheit angehören werden.

 

Gemeinsam sind wir stark. (...)

 

Wir werden auch diesen, wie bereits den ersten Warnstreik, breit bekannt machen und Solidarität organisieren. Eine(r) für alle – alle für eine(n)!

Mit kollegialen und solidarischen Grüßen

Euer Kollege

 

Hier gibt es die komplette Solidaritätserklärung als pdf-Datei