Leipzig
Alle Räder stehen – länger - still
Da haben die Bosse der Leipziger Verkehrsbetriebe sicher schräg aus der Wäsche geguckt: Die Streikversammlung der Beschäftigen der Leipziger Verkehrsbetriebe hat beschlossen, den zweitägigen Streik, zu dem Verdi aufgerufen hat, um einen weiteren Tag zu verlängern.
In Leipzig ruht also – anders als im Rest von Deutschland - der Nahverkehr bis Montag früh. Kein Zufall, denn nicht nur der Vorstand der Leipziger Verkehrsbetriebe zeigt sich besonders störrisch, was die Forderungen angeht.
Auch die Leipziger Verdi-Mitglieder gelten als besonders streitbar. So bekommt eben der Vorstand, was er verdient. Das ist auch den Beschäftigen aus vollem Herzen zu wünschen.
Der Landesvorsitzende der MLPD – selbst Verdi-Mitglied - richtete Verdi seine Glückwünsche zu diesem Coup aus.