Heilbronn

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AfD-Hetze vor leeren Stühlen

Aufregung in Heilbronn: Bei einer Wahlcheck-Veranstaltung der HEILBRONNER STIMME, die am 18. Februar stattfand, kommen nur 40 Gäste in den großen Saal der „Harmonie“, obwohl die Veranstaltung mit 400 Plätzen online ausgebucht war.

Korrespondenz

AfD-Kandidat Frohnmaier verbreitet seine völkische Demagogie vor fast leerem Saal. Der Veranstalter zeigt sich "not amused". Die Zeitung kommentiert: „Aus informierten Kreisen war zu hören, dass sich einzelne Personen aus politisch linken Kreisen angemeldet hatten."¹


Na sowas! In der Redaktion laufen die Drähte heiß, mit Telefonbefragungen der angemeldeten Bürgerinnen und Bürger sucht sie den „Drahtzieher“ dieser Protestaktion. Schließlich findet man in sozialen Netzwerken ein Statement aus einer antifaschistischen Eltern-Initiative: „Viele Einzelpersonen haben
dafür gesorgt, dass Hetze in Heilbronn vor leeren Stühlen
 stattfindet.“² 


Das ruft natürlich den Antikommunismus auf den Plan. Von „Bärendienst für die Demokratie“ ist jetzt die Rede. In der Fabel von La Fontaine erschlägt der Bär seinen Freund, den Gärtner, weil er ihn mit einem Steinwurf von einer lästigen Mücke befreien will. Wer hat also hier der Demokratie einen „Bärendienst“ erwiesen, die Veranstaltung selbst oder der Protest dagegen?  


Dazu dieser Leserbrief.