Einladung

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Kommt zum Kongress des Internationalistischen Bündnisses am 22. Februar in Frankfurt!

Am 22. Februar 2026 veranstaltet das Internationalistische Bündnis im Saalbau Frankfurt-Bergen von 10 Uhr bis 16 Uhr seinen 9. bundesweiten Kongress.

InterBündnis - Zentrale Koordinierungsgruppe
Kommt zum Kongress des Internationalistischen Bündnisses am 22. Februar in Frankfurt!
Bild vom Bündniskongress 2020 in Kassel (rf-foto)

In unserem Bündnis vereinen sich bereits viele fortschrittliche, linke, auch sozialistische Organisationen und Einzelpersonen, die mit großer Sorge und Empörung die Entwicklung in Deutschlands und in der Welt verfolgen. In immer mehr Ländern gibt es faschistische Regierungen oder Bestrebungen und eine damit einhergehende wachsende Militarisierung und Kriegsgefahr.

 

Vierzig Trägerorganisationen, -bewegungen sowie -initiativen haben sich im InterBündnis zusammengefunden, um gemeinsam gegen Faschismus, Krieg, den Sozialabbau und die Umweltzerstörung zu kämpfen. Gerade in der Zeit vielfältiger praktischer Aktivitäten – viele aus dem Bündnis waren in den letzten Wochen für die Solidarität mit Rojava/Kurdistan und Palästina oder gegen die faschistischen Massaker im Iran auf der Straße – ist es umso wichtiger, sich auszutauschen, die Hintergründe zu verstehen.

 

Am Kongress werden neben den Trägerorganisationen und Delegationen der örtlichen Bündnisse unter anderem auch fortschrittliche Kommunalpolitiker, Gewerkschaftsaktivisten von „Sag Nein!“ für einen antimilitaristischen Aufbruch im DGB, Mitglieder von VVN-BdA teilnehmen. Iranische, kurdische und palästinensische Kräfte, die gegen faschistische Massaker und Völkermord kämpfen, kommen zusammen, genauso wie Stahl-, Automobil- und Bergarbeiter. Herzlich eingeladen sind auch die kämpferischen ver.di-Kolleginnen und -Kollegen, die derzeit für höhere Löhne in Warnstreiks stehen, und alle, die sich gegen die Versuche des faschistischen Zentrums engagieren, sich bei den Betriebsratswahlen breitzumachen.

 

Der Kongress des Bündnisses findet in Frankfurt statt, eine der deutschen Großstädte mit den höchsten Mieten. Fast jede vierte Wohnung gehört in der Metropole Immobilienkonzernen oder Finanzkonsortien, die mit Spekulation die Mietpreise für Arbeiter und Angestellte mit niedrigen Einkommen ins Unbezahlbare treiben. Wie organisieren wir in den drängendsten sozialen Fragen den Widerstand und die Solidarität? Auch darüber wollen wir diskutieren.

Unser Ziel: Eine breitere Basis und festere Strukturen!

Das InterBündnis verfolgt eine Politik der offenen Tür. Das Hauptthema des diesjährigen Kongresses ist die Verbreiterung des Bündnisses mit dem Ziel einer Einheitsfront antifaschisti-scher, fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte angesichts der akuten faschistischen Gefahr und Weltkriegsvorbereitung. Für den Aufbau einer breiten antifaschistischen Front gilt es, viele neue Mitstreiter und Verbündete zu gewinnen.

 

Wir beginnen den Kongress mit Einleitungsbeiträgen zur aktuellen Lage und ihrer Diskussion. Auf Grundlage unserer Schlussfolgerungen werden wir konkrete Aktionen planen, darunter den antifaschistischen Protest gegen den AfD-Parteitag Anfang Juli in Erfurt. Der Schwerpunkt unseres Kongresses ist die Aktualisierung und Weiterentwicklung der Grundsätze unseres Bündnisses. Nach zehn Jahren wollen wir unsere bewährten Grundsätze aktualisieren, um sie den veränderten Bedingungen anzupassen. Die zentrale Koordinierungsgruppe hat hierzu bereits einen Leitantrag versendet, der auf unserer Internetseite mit der Einladung heruntergeladen werden kann: https://www.inter-buendnis.de/blog/einladung-zum-bundniskongress-2026/

 

Der zweite Teil unseres Hauptthemas ist der Ausbau der örtlichen und regionalen Strukturen als eine Säule der Praxis der Einheitsfront. Insbesondere vor Ort sind in den letzten Jahren neue Verbindungen und Aktionseinheiten entstanden. Wir wollen Erfahrungen, wie das gelungen ist, welche Hindernisse dazu überwunden werden mussten und müssen, sammeln, diskutieren und auswerten. Damit wir alle von einander lernen können, sollten möglichst alle Orte und Regionen vertreten sein.

 

Trägerorganisationen, örtliche Bündnisse und Einzelpersonen haben Antragsrecht. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat Rederecht, Gäste eingeschlossen. Der Kongress ist die beste Gelegenheit, das Bündnis, seine Arbeitsweise und seine bewährten demokratischen Prinzipien kennenzulernen. Nutzt in diesem Sinne die verbleibende Woche zur intensiven Mobilisierung. Wir bitten unter anderem wegen der Organisierung der Verpflegung um Rückmeldungen zu Eurer Teilnahme an info@inter-buendnis.de

 

Am Vorabend des Kongresses lädt das Internationalistische Bündnis aus der Region Rhein-Main und die zentrale Koordinierungsgruppe herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion: „Wie bekämpfen wir die faschistische Gefahr – in den Betrieben, Wohngebieten und überall?“. Sie findet am Samstag, dem 21. Februar 2026 um 19 Uhr statt im DGB-Haus, Sitzungsraum 3, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt.

 

Mit internationalistischen Grüßen
Ingrid Schween, Ulja Serway und Fritz Ullmann

 

Die Einladung im pdf-Format