Argentinien

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Hafenarbeiter streiken gegen "Arbeitsmarktrefom"

In Argentinien hat am Mittwoch ein 48-stündiger Streik der ⁠Hafenarbeiter begonnen und den Export von Agrargütern ⁠ins Stocken gebracht. Die Gewerkschaft Fesimaf protestiert mit dem Ausstand gegen geplante neue Angriffe auf Arbeiterrechte und soziale Errungenschaften der Regierung von Präsident ‌Javier Milei. Das Streikrecht soll weiter eingeschränkt und die mögliche tägliche Arbeitszeit von acht auf zwölf Stunden ausgeweitet werden. Vom Streik betroffen ist vor allem der Hafen von Rosario, ‌einer der weltweit wichtigsten Umschlagplätze für landwirtschaftliche Produkte. Der Schiffsverkehr ist weitgehend zum Erliegen gekommen.