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Erfahrungsbericht der Delegation for Humanity in Rojava

Die Delegation for Humanity in Rojava hat sich Anfang Februar mehrere Tage im Kanton Cizîrê in Rojava aufgehalten und die aktuelle Situation vor Ort dokumentiert. Franziska Stier (BastA!) teilt in einem persönlichen Bericht die Erfahrungen der Delegation. Die Rote Fahne Redaktion dokumentiert Auszüge aus diesem Bericht von der kurdischen Nachrichtenagentur ANF:

Aus ANF
Erfahrungsbericht der Delegation for Humanity in Rojava
Bild von der Delegation vor Ort (foto: ANF)

Die Baseler Kantonalabgeordnete Franziska Stier (BastA!) hat sich mit der Delegation for Humanity in Rojava vom 1. bis zum 3. Februar in den selbstverwalteten Gebieten in Rojava aufgehalten. Es war die erste internationale Delegation seit dem 6. Januar. In einem persönlichen Bericht teilt die Politikerin ihre Eindrücke aus dem Cizîrê Kanton und den zahlreichen Gesprächen vor Ort.


„Wir kamen in eine Region im Ausnahmezustand. Und in eine Gesellschaft, die trotz formellem Waffenstillstand nicht zur Ruhe kommt.

Ein Waffenstillstand ohne Vertrauen

Am Freitag, den 30. Januar, vereinbarten die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) und die syrische Übergangsregierung unter al-Scharaa einen sofortigen Waffenstillstand. Das Abkommen mit der syrischen Übergangsregierung, das die Eingliederung der politischen und militärischen Strukturen Nord- und Ostsyriens in den syrischen Zentralstaat beschließt, wurde unterschrieben, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. 'Wir wollten dieses Abkommen nicht', sagte uns eine Vertreterin der autonomen Verwaltung in Cizîrê. 'Aber wir mussten es für unser Volk akzeptieren, damit das Blutbad endet.' Vertrauen in die Übergangsregierung aber gibt es keines. ...

Generalmobilmachung – wenn eine Gesellschaft Verantwortung übernimmt


Rojava hat die Generalmobilmachung ausgerufen. Das klingt militärisch, meint aber weit mehr. Es bedeutet: Menschen aus nahezu jedem Haushalt beteiligen sich nach ihren Möglichkeiten. Zivilist:innen sichern nachts ihre Nachbarschaften. In Qamişlo stehen jede Nacht zehn Freiwillige an jedem Checkpoint innerhalb der Stadt. 17 Notfallkommissionen koordinieren Schutz, Versorgung und Unterstützung für Zehntausende Vertriebene. ..."


Hier gibt es den kompletten Bericht