ThyssenKrupp
„Beyond Lopez“
„Beyond Steel“ – „Jenseits von Stahl“: Unter diesem Motto hat ThyssenKrupp-Vorstandschef Miguel Lopez die Oberbürgermeister verschiedener Städte am 9. März zu einem Treffen „eingeladen“.
Die traditionsreiche Villa Hügel in Essen soll der Ort der Verkündung historischer Weichenstellungen werden: die Zerschlagung dieses einst weltweit führenden Stahlkonzerns in eine Finanzholding mit nur noch 50 Arbeitsplätzen in der Zentrale.
Angesichts eines imperialistischen Weltsystems „under deconstruction“¹ ist es auch nicht mehr mit einem „herkömmlichen Strategy-Update“ getan. Also will er ein „komplett neues Betriebssystem installieren“. (WAZ 20.2.26) Bei der Suche ist er nicht allein. Eine Lösung wird aber nicht „Jenseits von Stahl“, sondern „Jenseits von Lopez“ zu finden sein. Nach der Melodie „Dann hab’n wir nicht umsonst gekämpft!“
„Setzen wir dem in Zerstörung befindlichen imperialistischen Weltsystem die zukunftsträchtige Perspektive der vereinigten sozialistischen Staaten der Welt entgegen“, heißt es in der Erklärung des Zentralkomitees der MLPD: „Millionen formieren sich weltweit gegen Faschismus und Krieg“.