Politischer Aschermittwoch der MLPD
Berlin: In bester Tradition
Seit mehreren Jahren haben wir auch in Berlin den Politischen Aschermittwoch wieder zur Tradition der revolutionären Arbeiterbewegung gemacht.
Ein gemischtes Publikum von 40 Kollegen und Genossen aus Berlin, Potsdam und Malchow – von Tesla, Siemens Energy und der IG Metall, Mitgliedern des Jugendverbands REBELL, des Frauenverbands Courage und von Solidarität International – nutzte die Gelegenheit.
Leckeres Essen mit Leberkäse, süßem Senf und Laugenstangen oder Kürbis-Karotten-Suppe lud am Beginn zum Genießen und gemütlichen Zusammensitzen ein. Mit dem Antikriegs-Lied von Reinhard Mey "Nein, meine Söhne geb' ich nicht" wurde passend das Programm eröffnet. Neben der Abrechnung mit Trump, Putin, Merz & Co. polemisierten Manuel Ludwig und Margareta Bauer auch gegen die Betriebsführung von Tesla in Grünheide, die "hier massiv mit faschistischen Methoden Stimmung gegen die IG Metall macht, die Musk und sein Werksleiter Thierig am liebsten in die Luft sprengen würden.
Das kommt uns nicht zuletzt von Palantir bekannt vor. Auch vor Verleumdung und Abführung von Gewerkschaftsvertretern aus dem Betrieb wird nicht zurückgeschreckt. Gleichzeitig wollten zahlreiche IG-Metall-Betriebsräte möglichst jede Politik aus dem Betriebsratswahlkampf raushalten, man wollte ja 'rechts' beeinflusste Kollegen nicht als Wähler verprellen. Damit würden die Kollegen jedoch dem faschistischen und antikommunistischen Einfluss ausgeliefert. So ist es sehr erfreulich, dass die klassenkämpferischen Kollegen, die klare Kante gegen Faschisten zeigen, im Vorfeld der Betriebsratswahl gestärkt wurden." Selbstverständlich war in dem Sinn auch die volle Solidarität aller Teilnehmer mit Owen Franke im Kampf gegen die antikommunistische Unterdrückung seines Antrags auf deutsche Staatsbürgerschaft.