Gedenken

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Zentrales Denkmal auch für ermordete Kommunisten überfällig

Drei Jahre nach einem entsprechenden Beschluss des Bundestags wird im März im Berliner Tiergarten ein zentrales Denkmal für die 14.000 inhaftierten und 1700 ermordeten Zeugen Jehovas eingeweiht. Am 24. Juni ist ein Festakt mit Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer und anderen geplant.

Korrespondenz aus Solingen
Zentrales Denkmal auch für ermordete Kommunisten überfällig
Ein Detail des zentralen Mahnmals für die im Hitler-Faschismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin (foto: Dietmar Rabich (CC BY-SA 4.0))

Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Hitler-Faschismus ist solch eine Würdigung auch religiöser Opfer überfällig. Zentrale Denkmäler bzw. Gedenkstätten für im Hitler-Faschismus ermordete Juden oder Sinti und Roma gibt es ebenfalls schon.


Historisch unbestritten ist, dass der Hauptgegner des barbarischen Hitler-Faschismus die Kommunisten und die organisierte kommunistische Arbeiterbewegung waren. Sie leisteten den größten Widerstand und brachten die meisten Opfer.

 

Es ist daher höchste Zeit, dass es auch ein zentrales Denkmal bzw. eine Gedenkstätte für die Hunderttausenden inhaftierten, gefolterten und ermordeten Kommunisten und andere antifaschistische Widerstandskämpfer der deutschen Arbeiterbewegung gibt. Dazu sollten sich alle Organisationen der linken Arbeiterbewegung gemeinsam starkmachen.

 

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