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Vetternwirtschaft, Filz und Zweckentfremdung von Steuergeldern

Vetternwirtschaft, Filz und Zweckentfremdung von Steuergeldern. Das sind nur einige Vorwürfe, die die AfD gegen die von ihr gehassten Berliner „Altparteien“ erhebt. Jüngste Enthüllungen zeigen allerdings einmal mehr ihre eigene Verkommenheit.

Korrespondenz aus Stuttgart

So hat der AfD-Spitzenkandidat für die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, dem AfD-Bundestagsabgeordneten Thomas Korell seinen Vater als Mitarbeiter mit der stattlichen Entlohnung von 7.000 Euro empfohlen. Dazu meinte Siegmund, man habe nichts gegen die Mitarbeit von Familienangehörigen, denen man ja schließlich vertrauen könne.¹ Allerdings ist Siegmund Senior beileibe kein Einzelfall. Laut t-online haben mehrere AfD-Bundestags- und Landtagsabgeordnete Verwandten lukrative Posten als ihre Mitarbeiter zugeschoben.

 

Zum Thema „Bereicherung“ kann auch der Landesverband Niedersachsen einiges beizutragen: Die Landespitze der AfD Niedersachsen steht in Verdacht, sich über eine Nebenorganisation namens „Allianz“ persönlich bereichert zu haben. Diese Information stammt von der AfD-Europaabgeordneten Anja Arndt.² Und die muss es ja wissen.

 

Eine wahre Kloake entdeckt inzwischen der ehemalige Generalsekretär der AfD in seiner Partei. In einem 15-seitigen Brief erkennt er „Verfehlungen“, unter anderem Reisen auf Kosten der Steuerzahler, etwa nach Griechenland, ins Disneyland bei Paris oder zu den befreundeten „Young Republicans“ in die USA.

 

Björn Höcke lässt die Öffentlichkeit durch seinen Freund und faschistischen Verleger Götz Kubitschek wissen: „Aber da gibt es eben nichts schönzureden“ und: Tünche reiche nicht aus, „aufräumen muss man.“³ Bloß: Mit keinem Wort erwähnt er die unbedingt notwendige strafrechtliche Verfolgung der kriminellen Machenschaften in seiner Partei.