Stahl
TKSE jetzt fein raus?
In der aktuellen Extra-Ausgabe des "Stahlkocher" erscheint ein Artikel der Redaktion tkSE Hamborn / Beeckerwerth 2, der sich gegen die Spaltung der Stahlarbeiter richtet:
Die Konzerne TKSE, Salzgitter und Vallourec haben sich geeinigt: 2100 von 3100 Arbeitsplätzen werden plattgemacht (bei HKM, Anm. d. Rote Fahne Red.), dafür bleibt der Rest (erstmal) erhalten.
López zahlt sicher ordentlich an Salzgitter, die Höhe ist geheim. Doch schließlich hat er Jindal (indisches Stahlmonopol, das den Stahlbereich von tkSE kaufen will, Anm. d. Rote Fahne Red.) versprochen, das „HKM-Problem“ zu lösen. Koste es, was es wolle, um sich des Stahls entledigen zu können.
Bei TKSE selbst soll die Versorgung der Mittelbandstraße in Hohenlimburg künftig aus Beeckerwerth erfolgen; dafür wird der Brammendivider gebaut.
Wenn der Liefervertrag weg ist und die Hochöfen bei HKM plattgemacht sind, wird das Chaos bei TKSE noch weiter steigen. Produktionsvarianten fallen dann weg, genauso wie X Arbeitsplätze bei den Eisenbahnern und der Logistik.
Weg mit dieser Spaltung! Egal ob HKM oder TKSE, wir sind alle Stahlarbeiter und müssen unsere Familien ernähren. Lasst uns gemeinsam kämpfen!