Gelsenkirchen

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Solidarität und Protest gegen das mörderische Vorgehen der griechischen Küstenwache

Der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität und die Montagsdemo Gelsenkirchen haben gestern eine gemeinsame Erklärung zu dem mörderischen Vorgehen der griechischen Küstenwache gegen Flüchtlinge vor Chios verabschiedet und veröffentlicht.

Gemeinsame Erklärung

Rote Fahne News berichtete - Chios: „Die Menschen wurden getötet, es gab keine Ertrunkenen“

 

Liebe Freundinnen und Freunde in Griechenland, wir sind sehr betroffen und empört über das unfassbare Vorgehen der griechischen Küstenwache, die anstatt die Menschen zu retten, mit ihrem Boot vor Chios über ein Schlauchboot überfüllt mit geflüchteten Menschen hinwegfuhr. Mindestens 15 Männer, Frauen, Kinder starben, sie sind nicht ertrunken, sondern wurden vom Aufprall erschlagen. Man stelle sich vor: Schutzbedürftige Menschen fliehen vor dem brutalen Terror der Taliban in Afghanistan und empfangen werden sie mit solchem Terror aus der EU, vom Grenzschutz und von der Küstenwache, von Pushbacks der Frontex!

 

Die Küstenwache sei "kein Empfangskomitee", verkündet zynisch Ministerpräsident Mitsotakis. Er drückt damit die faschistische Denkweise aus, die zu solchen Verbrechen dazu gehört. Wir gedenken der Toten. Unsere Solidarität gilt den Angehörigen, den Verletzten und den vielen anderen Flüchtlingen, die oft ähnliches erleiden. Gebt nicht auf. Auch wir werden nicht aufhören, über diese barbarischen Verbrechen und ihre Verursacher aufzuklären und dagegen zu kämpfen.

 

Lasst uns Seite an Seite kämpfen für ein menschenwürdiges Leben für alle!

 

Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Gelsenkirchen, Montagsdemonstration Gelsenkirchen
9. Februar 2026 (einstimmig beschlossen)