Leserbrief

Leserbrief

Scheu vor dem Thema „Gewalt in der Gesellschaft"?

Ein Leser schreibt die Redaktion zum Thema "Gewalt in der Gesellschaft“ in Bezug auf die Tötung eines Zugbegleiters vor kurzem:

Korespondenz

Ich habe manchmal das Gefühl, linke und antikapitalistische Kräfte scheuen sich, das Thema "Gewalt in der Gesellschaft" aufzugreifen. Warum eigentlich? Das Thema um den Tod des Zugbegleiters, z. B., geht vor allem auf rechten Kanälen, heftig viral und ist wie so oft in solchen Fällen, ein Rechtstreiber und wird von allen Reaktionären ausgeschlachtet. Die bürgerlichen Medien schweigen sich über die wahren Ursachen aus. Klar.
 
Wir, Marxisten-Leninisten, wissen: Massenverelendung, Verrohung und Entmenschlichung sind gewöhnliche Begleiterscheinungen in den Abwärtsphasen des faulenden, kapitalistischen Systems werden zum Teil auch bewusst gefördert und auch durch die kapitalistische Unterhaltungs-"Kultur" angeheizt.
 
Wir dürfen dieses Thema nicht der Reaktion überlassen und dürfen uns nicht zu schade sein, auch dieses Thema aufzugreifen, indem wir auf wissenschaftlichen Grundbasis analysieren und diesem System der Entmenschlichung, den echten Sozialismus als Alternative entgegen stellen.
Sozialistische Grüße

Anmerkung der Redaktion:

Wir finden das Anliegen des Lesers richtig. Aus diesem Grund haben wir auch über den Tod des Zugbegleiters berichtet (siehe hier) und ein Interview mit einem Bahnschutzmitarbeiter dazu geführt (siehe hier).