Spanien
Eisenbahner erstreiten wichtige Forderungen
Am Montag begann der angekündigte Streik der Eisenbahngewerkschafter in Spanien für Investitionen in die Infrastruktur und Aufstockung des Personals. Er sollte drei Tag dauern, wurde jedoch bereits am Montagnachmittag beendet, nachdem folgende Vereinbarungen getroffen wurden: Die Regierung wird bis 2030 1,8 Milliarden Euro (2,15 Milliarden US-Dollar) in die Instandhaltung der Eisenbahn investieren und 3.650 zusätzliche Mitarbeiter für die staatlich finanzierte Eisenbahnverwaltung und den Betreiber einstellen. Außerdem wird das System zur Erfassung der Arbeitsstunden von Lokführern geändert und die Zahl der für Instandhaltungsarbeiten eingesetzten Fahrzeuge erhöht. Die Eisenbahngewerkschaft hatte den Streik angesetzt, nachdem mehrere aufeinanderfolgende Entgleisungen und Unfälle Dutzende Todesopfer gefordert und eine öffentliche Debatte über den Zustand der spanischen Eisenbahninfrastruktur ausgelöst hatten.