Tarifrunde Öffentlicher Dienst
Düsseldorf: Ver.di-Aktionstag am 10. Februar 2026
16000 Teilnehmer von Ver.di und anderen DGB-Gewerkschaften wie GEW und GdP versammelten sich auf den Düsseldorfer Rheinwiesen, um ihren Unmut über die schleppende Tarifrunde auszudrücken und ihre Kampfbereitschaft zu zeigen.
Kern der Forderungen ist eine Entgelterhöhung um 7%, mindestens jedoch 300 €. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) hatte bisher kein Angebot vorgelegt, nur "Eckpunkte für einen Einigungskorridor", was einer Provokation gleichkam.
Ein Demonstrationszug wurde gebildet, der quer durch die Stadt zum Landtag ging. Dort traf gleichzeig die parallel verlaufende Demo des Deutschn Beamtenbundes (DBB) ein, der zusammen mit den DGB-Gewerkschaften für einen einheitlichen Tarifabschluss kämpft.
Die Stimmung war gut und kämpferisch. Als MLPD traten wir mit Einsatztrupps auf und sprachen die Kollegen direkt auf den notwendigen gesellschaftsverändernden Kampf an. Eine ganze Reihe vor allem der jüngeren Kollegen war bereit, über den Rahmen des Kapitalismus hinaus zu denken, auch angesichts der Tatsache, dass der Kapitalismus Kriege, Hunger und Umweltzerstörung erzeugt. Es hatten sich auch welche bereits mit dem Sozialismus als Alternative beschäftigt und fanden die Idee gut. Die dafür notwendige politische Organisierung muss der nächste Schritt sein.