Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin

Ferienpark Plauer See, Alt Schwerin

Die Subbotnik-Truppe meldet sich zurück!

Eis und Schnee bei minus 10 °C können 18 Subbotnikerinnen und Subbotniker nicht davon abhalten, am letzten Januarwochenende nach Alt Schwerin zu reisen.

Korrespondenz
Die Subbotnik-Truppe meldet sich zurück!
Bild vom letzten Subbotnik in Alt Schwerin im November 2025 (rf-foto)

Nicht mit der Absicht, hier das große Geld zu verdienen. Im Gegenteil, unentgeltlich arbeiten, und dazu muss ein Anteil für Essen und Getränke bezahlt werden. Arbeit, aber unter der Bedingung eines solidarischen Miteinanders, das auch grobe Arbeiten nicht in Plackerei ausarten lässt.


Das Haus braucht Unterstützung, um das großartige Wohlfühlklima für alle Gäste zu erhalten. Radfahren, Fitness, Kegeln, Wassersport, Wellness mit Massagen und Sauna sowie ein Kinderspielplatz gehören dazu. Hotelzimmer, eine Ferienwohnung, ein Jugendgästehaus, und ein Zeltplatz stehen für Familien, Kleingruppen, Seminargruppen, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen zu einem annehmbaren Preis-Leistungs-Verhältnis zur Verfügung. Alles muss nicht nur erhalten, sondern auch verbessert werden. Ein Stück Zukunft, das wir schon heute gestalten.


Im Winter ist Großputz angesagt: Grundreinigung von Sauna, Fitnessraum, Gästezimmer, Aufräumarbeiten, Elektroreparaturarbeiten, Malerarbeiten und vieles mehr, um die Anlage für die Saison wieder fit und ansehnlich zu machen. Zudem steht an, mit professionellem Einsatz umweltschützende Maßnahmen im Energiebereich zu verwirklichen. Eine gute Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen ist gefragt.


Vom Hauspersonal sind die Arbeiten mit Listen für die vorzunehmenden Tätigkeiten sowie die Bereitstellung passender Reinigungsmittel für die Zimmergrundreinigung gut vorbereitet worden. Nach kurzer Arbeitsbesprechung und Arbeitsaufteilung geht es zügig mit großem Eifer Hand in Hand voran. Manche notwendigen kleineren Reparaturen werden prompt erledigt, ebenso fachgerecht ausgeführte Streicharbeiten und Elektroreparaturen. Unbedingt zu erwähnen sind die Kinder von Subbotnikern. Sie räumen im Tischtennisraum die Spielzeugkiste auf, sortieren Kaputtes und Unvollständiges aus. Nach Erledigung dieser Tätigkeiten rennen sie begeistert durch das Haus, übernehmen Botendienste und bringen benötigtes Arbeitsmaterial von einem zum andern. Eine großartige Unterstützung, die für sie extra mit Pommes belohnt wurde.

 

Erfahrungsaustausch und Voneinanderlernen sind unbedingter Bestandteil eines Subbotniks. Beim gemeinsamen Arbeiten bringt sich jeder nach Kräften ein, mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten. Entscheidend ist das Arbeitsergebnis aller Beteiligten. Wer erschöpft ist, kann Pause machen. Der Arbeitswille ist entscheidend, nicht die Verwertbarkeit der Arbeitskraft nach kapitalistischen Kriterien.

 

Abendveranstaltungen und gemütliches Beisammensein sind obligatorisch. Ein aufschlussreicher Info-Abend über die Internationale Automobilarbeiterkonferenz, die letztes Jahr in Indien stattfand, brachte uns die Erkenntnis, dass trotz unterschiedlichster Lebensbedingungen zwischen indischen und deutschen Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeitern alle mit den gleichen Problemen im Kapitalismus zu kämpfen haben. Zugleich hat das internationale Treffen den Willen gestärkt, die gegenseitige Solidarität und den Zusammenschluss über Ländergrenzen hinweg zu festigen.


Insgesamt ist ein Subbotnik stets eine durchaus positive Erfahrung und stärkt den Zusammenhalt. Seid beim nächsten Mal dabei! Am 21. / 22. März 2026.