Gera
Solidarität mit Rojava gegen die faschistischen Angriffe!
350 Menschen nahmen am Sonntag, den 1. Februar, in Gera an einer kämpferischen Demonstration zur Verteidigung der kurdischen Selbstverwaltung in Rojava und deren Errungenschaften teil.
Dazu gehören die weitgehenden demokratischen Rechte, große Fortschritte bei der Befreiung der Frau und ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen. Bedroht werden diese durch brutale Angriffe islamistisch-faschistischer Milizen.
Die Demonstration ging vom Südbahnhof durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Die allermeisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Kurden, die über ihre Community informiert und mobilisiert worden waren.
Immer wieder wurden Sprechparolen auf Kurdisch und Deutsch gerufen. Es war die zahlenmäßig größte antifaschistische, internationalistische Demonstration der letzten Jahre in Gera. Organisiert worden war die Demo durch Aktivistinnen von >RiseUp4Rojava<. Leider waren deutsche antifaschistische Kräfte nur schwach vertreten, was der Bedeutung dieser Demonstration nicht gerecht wurde.
Die MLPD war die einzige Partei, die mit Plakaten und Flugblättern sichtbar auftrat. Mit dabei waren auch Mitglieder der Antifaschistischen Aktion Gera und vom Aktionsbündnis Palästina. Von der Linkspartei nahmen einzelne Mitglieder teil.
Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten sich für die klare Parteinahme der MLPD für den Befreiungskampf des kurdischen Volkes.