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Solidarität mit Rojava, den Völkern Irans, Palästinas und Afghanistans – mit allen unterdrückten Völkern der Welt!

Die Solidarität mit allen unterdrückten Völkern der Welt. Das war der Tenor der meisten Rednerinnen und Redner am 31. Januar 2026 in Heidelberg.

Korrespondenz

Auf dem Universitätsplatz fand eine mit ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kleine, aber gleichzeitig auch bedeutsame Protestkundgebung statt.


Bei der von der Linken Heidelberg und „Hamseda Together“ (iranisches Kulturzentrum Heidelberg) organisierten Veranstaltung sprachen Vertreterinnen und Vertreter des kurdischen Gemeinschaftszentrums in Mannheim (NCK), die Bundestagsabgeordnete der Linken, Sahra Mirow, eine Iranerin (ebenfalls Linkspartei) und ein weiterer Iraner, der sich als Kommunist bezeichnete.


Fast alle betonten die Unteilbarkeit der Solidarität mit unterdrückten Völkern und verurteilten mit deutlichen Worten die brutalen, bestialischen Massenmorde (geschätzt ca. 60.000) im Iran, die faschistischen Kriegsverbrechen in Rojava, die mittelalterliche Unterdrückung der Frauen und Mädchen in Afghanistan, den Völkermord in Gaza und die Massenvergewaltigungen sowie die kriegsbedingt massenhaften Hungertoten im Sudan. Klar kritisiert wurde auch die jeweilige Mittäterschaft der Bundesregierung („Deutsche Waffen, deutsches Geld – morden mit in aller Welt“) und der EU.


Alle beendeten ihre Reden mit „Hoch die internationale Solidarität“-Rufen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren emotional sehr bewegt über das, was sie zu hören bekamen bzw. teilweise auch schon wussten. Spürbar wurde aber auch der Satz von Che Guevara: „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“. Es gab viele gegenseitige Umarmungen, und der Vertreter der MLPD Rhein-Neckar wurde sehr herzlich begrüßt. Insbesondere von vielen Exil-Iranerinnen und Exil-Iranern, die sich sogar an seinen Namen erinnerten, obwohl die letzten Begegnungen teilweise vor 20 bis 25 Jahren stattgefunden hatten.


Es entstanden viele gemeinsame Fotos, und ein Vertreter von Komala bot an, die Verteilung der MLPD-Flugblätter „Stoppt die faschistischen Angriffe auf Rojava“ zu unterstützen. Gegenüber Sahra Mirow von der Linkspartei überbrachte ich auch die Nachricht, dass die MLPD Baden-Württemberg die Kandidatur der Linkspartei zur Landtagswahl am 8. März unterstützt. Wir rufen dazu auf, mit der Erststimme die Linkspartei zu wählen und bei der Zweitstimme entsprechend den Gegebenheiten zu entscheiden bzw. ebenfalls für deren Direktkandidatinnen und Direktkandidaten zu stimmen. In Heidelberg werden wir zur Wahl von Kim Sophie Bohnen aufrufen, mit der die MLPD Rhein-Neckar schon lange auf der Grundlage des Kampfs und ohne antikommunistische Ausgrenzung zusammenarbeitet. Das wurde sehr erfreut aufgenommen.