Köln
Solidarität mit den Massen im Iran: "Hoch die internationale Solidarität!“
Am gestrigen 7. Februar um 15 Uhr hatte ein lokales Bündnis von iranischen Flüchtlingen (Shora) in Köln zu einer Solidaritätskundgebung aufgerufen.
Ca. 80 Menschen folgten dem Aufruf. Es sprachen die Bundestagsabgeordneten der Linken, Lea Reisser, Lisa Höchtl für die MLPD Köln und der mit einer Iranerin verheiratete Linken-Ratsherr aus dem benachbarten Bergisch Gladbach, Tomás Santillán.
In persischer Sprache gab es eine Ansprache der Kommunistischen Partei Iran, außerdem wurde ein aktuelles Flugblatt aus dem kurdischen Teil des Iran verlesen. Lea Reisser griff die Bundesregierung an, die nach wie vor in den Iran abschiebt.
Der Einmischung von imperialistischen Mächten erteilte sie eine klare Absage. Sie forderte Diplomatie, um dem Iran zu helfen. Lisa Höchtl stellte die revolutionäre Weltorganisation ICOR und ihre Iran-Resolution vor, und machte den Kampf der Arbeiter in Arak bekannt. Das und dass sie betonte, dass der Iran am Wendepunkt steht, dass "die Glut glimmt“, fand viel Beifall unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die Ansprache endete mit einem vielstimmigen "Hoch die internationale Solidarität!". Diese internationale Solidarität wird sehr ernst genommen: Einige der iranischen Kundgebungs-Teilnehmer kennen wir als Freunde aus der Palästina-Solidarität. Am Schluss der Kundgebung verteilte die MLPD die ICOR-Resolution unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie wurde sehr aufmerksam aufgenommen.