Mannheim

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Rojava gemeinsam gegen die faschistischen Angriffe verteidigen

"Rojava muss gemeinsam gegen die faschistischen Angriffe verteidigt werden!" Das war der Tenor der kämpferischen Demonstration von 3000 bis 4000 Menschen, die am 30. Januar vom Schlossplatz in Mannheim zum Alten Messplatz marschierte.

Von Korrespondenz aus Heidelberg
Rojava gemeinsam gegen die faschistischen Angriffe verteidigen
Die Kundgebung zog durch Mannheim (foto: Enver Enli)

Mit lautstarken Parolen in Kurdisch und Deutsch sowie Liedern machten sich die überwiegend kurdischstämmigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Linkspartei, der Interventionistischen Linken, der Queer-Bewegung und der MLPD in der Dunkelheit und im einsetzenden Regen bemerkbar und hörbar. 


Ein Vertreter der MLPD Rhein-Neckar trug auf der Abschlusskundgebung unter großem Beifall und Zustimmungsbekundungen Auszüge aus der aktuellen Erklärung des Zentralkomitees der MLPD, "Verteidigt Rojava gegen die faschistischen Angriffe", vor, die zuvor auf der Auftaktkundgebung und auf der Demo verteilt worden war. In seiner und in den verschiedenen Kurzreden von kurdischen Organisationen wie dem Ciwanê-Jugendverband und dem Frauenverband wurde noch nicht auf das „weitreichende Abkommen mit der syrischen Übergangsregierung zur Beendigung der militärischen Konfrontationen und zur schrittweisen Integration militärischer und ziviler Strukturen“ eingegangen (siehe ANF vom 30.01.26), das unter Vermittlung des französischen und US-Imperialismus vermittelt wurde. 

 

Zu spüren war allerdings, dass dies die Menschen aus Kurdistan sehr bewegt. Es gibt eine große Skepsis, ob sich die faschistische al-Scharaa-Regierung Syriens und die faschistischen IS- und HTS-Söldnerarmeen daran halten werden. Es ist wohl auch noch zu früh, um das einer allseitigen Bewertung zu unterziehen.