Leserbrief
Niederlande: Wärmen und Kühlen mit Grubenwasser
In Heerlen (Niederlande) werden ein Bahnhof sowie ein Wohnviertel mit Grubenwasser im Winter beheizt und im Sommer gekühlt.
Korrespondenz aus Oldenburg
Die Gruben reichen bis zu 700 m tief. Von dort wird das 28 °C warme Wasser mit erneuerbarer Energie hochgepumpt und für schlecht isolierte Häuser auf 55° und für gut isolierte Häuser auf 37° Celsius gebracht.
Im Sommer wird aus 200 m Tiefe das Grubenwasser (16 °C) zum Kühlen genommen. Das erwärmte Wasser wird teilweise für Warmwasser genutzt, der Rest in 700m Tiefe zurückgepumpt.
Der Energieaufwand ist dabei relativ gering und spart fossile Energien ein. Wäre ein solches System nicht auch etwas für das Ruhrgebiet?