Bonn
Großkundgebung mit 15.000 Teilnehmern für Frieden in Syrien
Die Kurdish Diaspora Federation und Kurdistan TV hatten am 31. Januar in Bonn zu einer Kundgebung im Hofgarten aufgerufen.
Menschen aus ganz Deutschland sowie aus Belgien und den Niederlanden waren angereist. Die Kundgebung wurde offiziell unterstützt von Politikern aus den bürgerlichen Parteien: Ali Dogan (SPD), Seyran Papo (CDU), Tim Achtermeyer, (Grüne) und weiteren. Dieser Richtung des imperialistischen Pazifismus mit Appellen an die Regierungen wurde aber durch viele junge und ältere Teilnehmer mit YPG-Fahnen und Rufen „Hoch die internationale Solidarität“ deutlich widersprochen.
Wir aus Bonn waren mit zwei Aktivistinnen des Frauenverbands Courage sowie Genossen und Freunden der MLPD dabei – mit Fahne und einem Schild: "Freiheit für Kurdistan und Palästina" sowie "Asadi bo Kurdistan". Fast alle nahmen den MLPD-Flyer und freuten sich über die Solidarität; immer wieder zeigten sie uns das Victory-Zeichen.
Rote Fahne- und REBELL-Magazin wurden auch gern genommen. Wir haben auch neue Kontakte geknüpft. Jugendliche von der SDAJ aus Bonn berichteten uns empört, dass ihnen von Ordnern verboten wurde, die Palästina-Fahne zu zeigen. Proteste bei den Ordnern halfen nicht.
Geduldet wurden hingegen zwei Israelfahnen. Auch hiergegen halfen keine Proteste bei den Ordnern. Unsere Gespräche drehten sich hauptsächlich darum, dass ein gemeinsamer Kampf aller Unterdrückten, egal in welchem Land, gegen das imperialistische System und alle imperialistischen Länder nötig sei. Viele kannten die MLPD und begrüßten es sehr, dass wir da waren. Andere Parteifahnen waren nicht zu sehen.