Augsburg
Freiheit für Rojava
Bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten Sonntagnachmittag durch Augsburgs Innenstadt und forderten lautstark "Freiheit für Rojava!"
Es wurden zahlreiche Spenden, wie bereits am Tag zuvor, für die Opfer des Angriffskriegs der dschihadistischen Milizen gesammelt. Besonders auffällig an diesen zwei Aktionstagen war: verstärkt kurdische Frauen waren Aktivistinnen der Solidarität.
Beeindruckend und mutig war ein junges Mädchen, das sogar gleich zweimal ans Mikrofon ging, und in kurzen und klaren Beiträgen sowohl Al-Dscholani als auch Erdoğan für ihre Angriffe auf Rojava verurteilte, und zum Widerstand dagegen und zur Solidarität aufrief.
Bei einer Kundgebung am Samstag stellten sich viele junge Frauen hintereinander auf und banden jeweils der Vorderfrau Zöpfe, nach dem Motto: Wir lassen uns nicht demütigen. Grund dafür war, dass ein Dschihadist einer kurdischen Kämpferin vor geraumer Zeit zur Demütigung ihren Zopf abgeschnitten hatte.
Ermuntert auch dadurch, ergriff eine Schülerin, die aus Kobanê stammt, bei der Abschlusskundgebung am Sonntag selbstbewusst das Wort, und schilderte die dramatische Situation in der Stadt, und rief zu Spenden und zur Solidarität auf.