Internationaler Frauentag

Internationaler Frauentag

Eine MLPD-Wohngebietsgruppe bereitet den 8. März vor

Der diesjährige 8. März wird sicher sehr lebhaft. Wir Frauen müssen angesichts der Angriffe auf unsere soziale Lage und der gefährlichen Weltlage noch breitere Bündnisse als bisher über bestehende Differenzen hinweg schließen.

Von der Frauenabteilung der MLPD
Eine MLPD-Wohngebietsgruppe bereitet den 8. März vor
Internationaler Frauentag 8. März 2024 in Essen (rf-foto)

Die MLPD arbeitet aktiv im örtlichen Bündnis in Tübingen mit und wirbt im Wohngebiet Frauen, aktiv zu werden, sich zu organisieren gegen Vorstellungen, man kann nichts machen oder in Arbeit und Familie unterzugehen. Beim Marktplatzspektakel diesmal am 7. März um 11.00 werden, umringt von Ständen verschiedenster Gruppen am offenen Mikrophon, die heißen Themen der Zeit kontrovers, solidarisch, internationalistisch diskutiert - umrahmt von Musik eines Frauenchors, Klavier und Querflöte.

Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau - Eine Streitschrift

337 Seiten

ab 12,99 €

mehr Infos

Jetzt bestellen

ebook bestellen

 

Am MLPD-Büchertisch wollen wir mit mit unseren Büchern in Diskussionen kommen über gesellschaftliche Lösungen. Nach dem Spektakel gehts gemeinsam zu den Parteiständen für die Landtagswahl, um diese mit unsren Foderungen zu konfrontieren. Traditionell führt die MLPD jedes Jahr eine Veranstaltung durch, einmal über die Sozialistin Clara Zetkin, dann über die Befreiung der Frau im echten Sozialismus. Wie lernen wir aus dem Verrat am Sozialismus? Super war dabei der Vortrag von Monika Gärtner-Engel. Dieses Jahr ist unser Thema „Nein unsere Töchter und Söhne geben wir nicht“ für den aktiven Kampf gegen Faschismus und Krieg und für eine Gesellschaft ohne Kriege, den echten Sozialismus. Nachahmung emfohlen!

Aus einem Industriebetrieb

Aktive Gewerkschafterinnen haben sich seit einigen Jahren erkämpft, während der Arbeitszeit den Internationalen Frauentag im Betrieb zu begehen. Mittags findet schichtübergreifend eine gemeinsame Aktion statt, die wir selbst vorbereiten. Je mehr Kolleginnen für einzelne Bestandteile aktiv Verantwortung übernehmen, desto vielfältiger wird es: Diskussion um die gesellschaftliche Prägung, was angeblich „typisch weiblich, typisch männlich“ ist, kämpferische Frauen der Geschichte als Vorbilder – angefangen bei Rosa Luxemburg als eine der Begründerinnen des Internationalen Frauentags, bis zur Solidarität mit Textilarbeiterinnen in Bangladesh. Filme, Musik, Selbstverteidigungskurs, Café, Infopoints – wir haben einiges ausprobiert.

 

Die MLPD begrüßt kämpferische Initiativen gerade auch während der Arbeitszeit. Angesichts der Welle an Arbeitsplatzvernichtung, Verschärfung der Ausbeutung und Zukunftsfragen sollten wir uns nicht beschränken auf Themen wie „Gewalt gegen Frauen“. Stärken wir die neue Entwicklung, dass Frauen der IG Metall und des DGB sichtbar und kämpferisch bei den 8. März-Demos auf der Straße sind. Mobilisiert in eurer Belegschaft dafür, Frauen und Männer!