"Schulstreik gegen Wehrpflicht"
Am 5. März ist unser Platz auf der Straße und nicht im Klassenzimmer
Am 5. März findet der zweite bundesweite Aktionstag "Schulstreik gegen Wehrpflicht" statt. Am 4. Dezember gingen bundesweit über 55.000 junge Erwachsene und Jugendliche in rund 90 Städten auf die Straßen.
Tausende junge Männer erhalten nun Briefe von der Bundeswehr, die sie verpflichtend ausfüllen müssen. Zuletzt meldete die Bundeswehr im Vergleich zum Jahr 2024 einen Anstieg von Neueinstellungen um 23 Prozent (ca. 25.000) im Jahr 2025. Das ist der höchste Anstieg seit der Wiedervereinigung und ein Ergebnis der intensivierten Militarisierung der Gesellschaft. Gemessen am Ziel der Aufstockung der Bundeswehr von 255.000 auf bis zu 270.000 bis zum Jahr 2035 ist das gering. Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur flächendeckenden Wehrpflicht. Auf der Homepage des Bündnisses „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ heißt es: "Für uns ist klar: Der 5. Dezember war erst der Anfang. Wir werden zeigen, dass die Jugend, keine Fragebögen, keine Wehrpflicht, keinen Krieg will! Am 5. März ist unser Platz auf der Straße und nicht im Klassenzimmer".
Am 17. Februar findet eine Mega-ZOOM-Konferenz statt, für die man sich auf der Homepage anmelden kann. Am 14. und 15. Februar findet in Göttingen eine bundesweite Schulstreik-Konferenz statt (Instagram: schulstreikgegenwehrpflichtgoe). Teilnehmen können drei bis fünf Aktive pro Streikkomitee, wobei Schülerinnen und Schüler Vorrang haben. Anmeldungen an: schulstreik.goettingen@gmail.com.
Die MLPD und der Jugendverband REBELL mobilisieren in der Kleinarbeit vor (Hoch‑)Schulen und Berufsschulen, unter anderem mit dem nächsten REBELL-Magazin mit dem Schwerpunkt gegen Wehrpflicht und imperialistische Kriege. In einigen Städten arbeitet der REBELL aktiv in Schulstreikkomitees mit und hat Demos angemeldet.