Karnevalskostüm
Zur Nachahmung empfohlen
Wie jedes Jahr, so stand auch heuer wieder die Frage im Raum: "Welche Verkleidung nehme ich für die Karnevalsfeier?"
Karneval ist ja nun seit jeher politisch. Er nutzt Satire und Narrenfreiheit, um die Herrschenden zu kritisieren und gesellschaftliche Missstände anzuprangern. Dazu gab der US-Präsident ja dieses Jahr viel Material zum Nachdenken. Aber nur anprangern?
Viele Kolleginnen und Kollegen hatten in den letzten Tagen immer wieder mit Unverständnis und auch Wut über US-Präsident Trump diskutiert. Was ihm denn einfiele. Ansprüche auf Grönland zu stellen!
Vielen war klar, dass die Jagd nach Rohstoffen und Seltenen Erden für Trumps imperialistische Weltherrschaftspläne wichtig sind. Was fällt mir denn zu Grönland ein?
Da ich letztes Wochenende mit der Familie im Gelsenkirchener Zoo, dem "Zoom" war, war schnell klar: Eisbär!
Bereits bei der Suche nach geeigneten Materialien im Caritas-Laden und bei KiK hatte ich mit den Kolleginnen dort begeisternde Diskussionen, als ich von meiner Idee erzählte, aus einem weißen Schutzanzug aus dem Baumarkt ein Eisbär-Kostüm zu basteln und ein Schild mit der Forderung "Hände weg von Grönland“ zu machen.
Das Foto habe ich dann an viele meiner Kontakte bei WhatsApp verschickt. Danach hagelte es Antworten! "Super - gefällt mir – ganz meine Meinung" und
viele Herzen und Daumen hoch.
Anbei ein Foto des Kostüms und für mich noch der Auftrag der KiK-Kolleginnen, ihnen ein Foto vom Kostüm zu zeigen. Helau und Alaaf!