Tarifrunde

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Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben

Bei der BVG und ihrer Tochter BT arbeiten mehr als 15.000 Kolleginnen und Kollegen. Ihr Job ist es, die Fahrgäste sicher und pünktlich von A nach B zu fahren.

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Die Arbeitszeiten sind für die Kolleginnen und Kollegen nicht immer einfach, besonders wenn dies mit Familie unter einen Hut gebracht werden soll. Rollende Woche ist auch nicht so das Ding für jeden.

 

Bei der jetzigen Tarifauseinandersetzung im gesamten TV-N Bereich innerhalb Deutschlands geht es um den Manteltarif, der fristgerecht zum 31.12.2025 gekündigt wurde. Tarifverhandlungen sind die Sache von Gewerkschaften mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV).

 

Die Forderungen für die BVG sehen folgendermaßen aus. Urlaub 33 Tage, 500 Euro Erhöhung des Urlaubsgeldes, Mindestruhezeit zwischen zwei Diensten elf Stunden, Maximale Schichtlänge zwölf Stunden, im Fahrdienst eine Wendezeit von mindestens 6 min., Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 20 Euro. Dies sind meiner Meinung Minimalforderungen!

 

In der ersten Verhandlungsrunde am 13. Januar  2026 hat Betreiberseite auf die "schwierige Wirtschaftslage" der BVG hingewiesen. 16 Tage später, in der 2. Verhandlungsrunde, ließen die KAV-Vertreter die Hosen runter und beklagte die Forderung als Frechheit.

 

Die richtige Antwort ist ein 24-stündiger Warnstreik am 2. Februar 2026.