Aufrüstung im Weltall

Aufrüstung im Weltall

Satellitensystem für die Bundeswehr

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall und der Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB ‌führen Gespräche über einen geplanten gemeinsamen Bau eines Satellitensystems für die Bundeswehr. Es ist angelehnt an das Kommunikationssystem von Elon Musks Starlink. Der deutsche Kriegsminister Boris Pistorius (SPD) hatte bereits im vergangenen Herbst angekündigt, 35 Milliarden Euro in die militärische Nutzung des Weltalls zu investieren. Im Zentrum steht dabei insbesondere der Aufbau eines eigenen unabhängigen Satellitennetzwerks - halt für die deutsche Kriegstüchtigkeit. Für Rheinmetall ein weiteres profitables kriegerisches Geschäft. Insbesondere das ‌Satellitengeschäft gilt als besonderer Zukunftsmarkt. ‍Acht bis zehn Milliarden Euro Umsatz sollen künftig unter anderem mit Satelliten und Digitalisierung generiert werden.