Stahl

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„Salzgitter profitiert durch Rüstung."

Der folgende Artikel der Redaktion tkSE Hamborn / Beeckerwerth 1 ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung von Kollegen für Kollegen im Stahlbereich, „Stahlkocher“, erschienen.

Aus der Kollegenzeitung „Stahlkocher“

Der mögliche Verkauf von tkSE an einen indischen Stahlkonzern widerspricht nicht der Entscheidung führender Monopole und der Regierung, sich aus strategischen Gründen nicht von ausländischen Stahlproduzenten abhängig zu machen. Denn die Produktion von Sicherheitsstahl für Panzer, Panzerfahrzeuge oder für Schutzsysteme kann durch Saarstahl und Salzgitter abgesichert werden.


Beide haben die Zulassung der entsprechenden Stahlgüten. Gerade Salzgitter setzt auf „Wachstum durch … die Rüstungsindustrie“.
Gleichzeitig wird auch hier die Arbeit verdichtet und ganze Teile sollen wie bei tkSE ausgegliedert werden. Sie nennen es Zukunftsplan und Performanceprogramm P28.


Werksschutz, Kauenwärter, Sozialbetriebe – alles soll raus. Die Azubis bekommen es sofort zu spüren und werden nicht mehr unbefristet übernommen. Facharbeiterstellen, wie Zerspaner, sind für externe Bewerber ausgeschrieben, während eigene nach zwölf Monaten auf der Straße landen. Wir Stahlarbeiter müssen gemeinsam gegen diese Programme kämpfen!