Antifaschismus
Holocaust-Gedenktag am heutigen 27. Januar
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee der damaligen sozialistischen Sowjetunion im Kampf gegen das faschistische Hitler-Deutschland das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. 2005 wurde auf Beschluss der Vereinten Nationen der 27. Januar als „Holocaust-Gedenktag“ eingeführt.
Das KZ Auschwitz-Birkenau war nach 1941 das größte Massenvernichtungslager des deutschen Faschismus. Dort wurden über 1 Million Menschen getötet.
Im Lager arbeitete eine internationale antifaschistische Organisation, die Informationen über die Verbrechen nach außen brachte, Fluchten organisierte und eine bewaffnete Selbstverteidigung organisierte.
Die Befreiung von Auschwitz steht auch für den ausuferungsvollen, heldenhaften Kampf der damals sozialistischen Sowjetunion unter der Führung Stalins.
Bundesweit gibt es verschiedene Gedenkfeiern und -aktionen. Das Brandenburger Tor wird heute mit einem Schriftzug „We remember“ angestrahlt.
Wenn Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner erklärt: „Wie kaum ein anderer Ort steht das Konzentrationslager und Vernichtungslager Auschwitz bis heute für die menschenverachtende Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden ermordet. ... Dieses unermessliche Leid werden wir niemals vergessen“ – ist das stellvertretend für die bürgerliche Politik – und nur die halbe Wahrheit.
In den Konzentrationslagern wurden 17 Millionen Menschen ermordet, darunter Millionen Kommunisten und politisch Verfolgte. Die Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung dürfen keinesfalls geschmälert werden. Warum wird aber durchweg verschwiegen, dass der Faschismus sich im Besonderen auch gegen kommunistische Kräfte richtete? Nicht zufällig wurde vom deutschen Faschismus die damals sozialistische Sowjetunion überfallen, die 20 Millionen Menschen im Zweiten Weltkrieg verlor.
Etwas unter den Tisch gekehrt wird von der bürgerlichen Politik ebenso, dass die Rote Armee das KZ Auschwitz-Birkenau befreite.
Nicht grundlos – das könnte ein positives Bild vom Sozialismus fördern, angesichts der Krisenhaftigkeit der heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse.