Breites Bündnis

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Gera: Kundgebung zum internationalen Aktionstag des Weltgewerkschaftsbundes (WFTU)

Aus Anlass des Aufrufs des Weltgewerkschaftsbunds und der ICOR zum internationalen Aktionstag zur Solidarität mit Venezuela führte ein Bündnis in Gera am 24. Januar eine Kundgebung durch.

Korrespondenz
Gera: Kundgebung zum internationalen Aktionstag des Weltgewerkschaftsbundes (WFTU)
(rf-foto)

Das Bündnis schloss eine ganze Reihe von Kräfte zusammen, die in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal eine gemeinsame Aktion durchführten: Internationalistisches Bündnis, Cuba Si, AG Frieden der Linkspartei, Aktionsbündnis Palästina, MLPD, DKP, zahlreiche Parteilose und ein Vertreter des DGB-Kreisverbands Gera/Greiz.

 

Wir einigten uns auf die Losungen:

 

  • Hände weg von Venezuela und Kuba!
  • Stopp Vertreibung und Völkermord in Gaza!
  • Gemeinsam für Frieden und Völkerfreundschaft auf die Straße!

 

Über 50 Menschen nahmen an der Kundgebung teil, die einige Hunderte Menschen erreichte. Erfreulich war, dass palästinensische Kollegen von Amazon kamen, wo eine Gruppe von Aktivisten des Bündnisses zwei Tage vorher einen Mobilisierungseinsatz durchgeführt hatten. Es gab viele Beiträge am offenen Mikrophon. Man hatte sich geeinigt, dass jede Organisation eine Fahne zeigen und an einem gemeinsamen Infotisch Material zum Thema auslegen kann.

 

Gemeinsam wurden die USA als Hauptkriegstreiber auf der Welt angeprangert, die Aufrüstung und Komplizenschaft der Bundesregierung und die Verschärfung der Gefahr eines Dritten Weltkriegs. Aktuell wurde auch die Aggression gegen Rojava verurteilt und die positiven Erfahrungen der ICOR-Solidaritätsbrigaden propagiert. Unterschiede gab es in der Frage der Verurteilung der Aggression Russlands in der Ukraine und in der Stellung zur „Europäischen Sicherheitsordnung mit Russland“.

 

Für das Al-Awda-Krankenhaus wurden 90 Euro Spenden gesammelt. Cuba Si sammelte für den Transport von Fahrrädern und medizinischem Gerät nach Kuba. Für alle Beteiligte war es sehr ermutigend, dass wir diese Aktion gemeinsam organisiert haben. Es wird immer deutlicher, dass ein überparteiliches Bündnis gegen Faschismus und Krieg notwendig ist.